Der Luftfahrtkonzern Lockheed hat den Zuschlag für eine Biometrie-Datenbank bekommen. In dieser Datenbank werden - zur Bekämpfung des Verbrechens ^^ - Merkmale wie Fingerabdrücke, Hände, Muster der Iris, Form des Gesichtes, Narben usw. gespeichert.
Das Lockheed immer gern an der Rüstung und somit am Tod vieler Menschen verdient, ist allgemein bekannt. Sie sind unter anderem für die F-16, F-117 (Stealthbomber) und die Atomrakete Poseidon verantwortlich - um nur ein paar "Erfindungen" zu nennen.
Interessanterweise hat sich neben Northrop Grumman, auch ein Rüstungskonzern, die Firma IBM für den Auftrag beworben.
IBM hat sich ja in letzter Zeit immer wieder Mühe gegeben die Open-Source-Community zu unterstützen - eigentlich ein nobler Schachzug. Doch im Zuge der Bewerbung zur Biometrie-Datenbank ist mir ein Gedanke durch den Kopf geschossen - hatte IBM nicht schon im/fürs Dritten Reich mit gemischt?
Zur Erinnerung - IBM hatte ein Niederlassung im Dritten Reich - die hies damals: DEHOMAG (Deutsche Hollerith-Maschinen Gesellschaft mbH).
Was hat DEHOMAG/IBM gemacht?
... Es wurde z. B. im Lohnauftrag die „Großdeutsche Volkszählung” durchgeführt, bei der auch die „rassische“ Abstammung erhoben wurde. Kunden waren neben den statistischen Ämtern und der Industrie unter anderem die Wehrmacht und die SS. Auch die Organisation des Holocaust durch die Nationalsozialisten erfolgte mit Hilfe der durch die IBM-Tochter vermieteten, weiterentwickelten Lochkartensortiermaschinen...
Das bestätigt die Gedanken vieler: Das einzige was für Konzerne zählt ist das Geld.
IBM soll sich seine Scheinhelligkeit sonst wo hin stecken. Auf der einen Seite Freie Software unterstützen - man beachte den Gedanken von Open-Source - und auf der anderen Seite sich an solchen Projekten beteiligen (zu wollen.)