Donnerstag, 31. Juli 2008
Magento ist scheisse
Magento, welcher der neue "angebliche" Shootingstar am PHP-Shop Himmel ist, ist einfach nur ein Haufen Scheisse! Gehypt, verdammt und in die Tonne damit!
Warum? Lese mehr und erfahre warum Magento einfach nur stinkt.
Warum Magento Scheisse ist
Nachtrag 12/2009: Als dieser Artikel entstand, habe ich Magento 1.0 eingesetzt. Eine weitere Testung habe ich mir aufgrund der katastrophalen Erfahrungen mit Magento erspart. Stattdessen setze ich jetzt auf Oxid.
Features kommen vor Bugfixing
Varien hält es für unheimlich wichtig Features zu implementieren. So wichtig, dass die Implemtierung von Featues vor dem Bugfixing kommt. Featurelisten sind ja auch wichtiger als gefixte Bugs ![]()
Magento ist langsam
Durch das EAV-Datenbankdesign werden zuerst alle Produkte geholt und dann später via PHP nach Kriterien gefiltert:
- Mage_Catalog_Block_Seo_Sitemap_Product::
- protected function _prepareLayout()
- {
- $collection = Mage::getModel('catalog/product')->getCollection();
- /* @var $collection Mage_Catalog_Model_Resource_Eav_Mysql4_Product_Collection */
- $collection->addAttributeToSelect('name');
- $collection->addAttributeToSelect('url_key');
- $collection->addStoreFilter();
- Mage::getSingleton('catalog/product_status')->addVisibleFilterToCollection($collection);
- Mage::getSingleton('catalog/product_visibility')->addVisibleInCatalogFilterToCollection($collection);
- $this->setCollection($collection);
- return $this;
- }
Sucht mal nach: Mage::getModel('catalog/product')->getCollection() das wird sehr oft verwendet. Hierbei werden alle Produkte geholt und erst später sortiert!
Auch macht Magento massiven gebraucht von unnötigen Loadingmechanismen:
- //Loading Mechanismen
- Mage::helper('catalogSearch')
- //anstatt
- new Mage_CatalogSearch_Model_Query()
- //oder
- Mage::getModel('core/store')
- Mage::getModel('catalog/product')
- //usw.
Magento ist instabil
Manchmal funktioniert das System, manchmal auch nicht. Legst du 5 Artikel in den Warenkorb ist einer drin usw.
Nebenbei bemerkt hat Varien die Angewohnheit, Bugs als "solved" zu makieren, obwohl die Bugs nicht gefixt sind.
Dokumentation
Die technische Dokumentation kann man knicken. Hilft einem nicht wirklich weiter. (Beispiel folgt)
Die "Community" hilft einem nicht wirklich
Das Forum ist voll von verzweifelten Seelen, die um Hilfe betteln. Leider meist vergebens. Zum einen wird einem nicht wirklich bei "schwierigen" Fragen geholfen - zum anderen interessiert sich Varien nicht die Bohne für Leute, die keinen Supportvertrag haben.
D.h. Nicht einmal Ansatzweise. Auch bei schweren Bugreports im einer stable Release.
Varien ignoriert die Community weitgehend
Fragen, Petitionen direkt an Varien werden von Mitarbeitern oft nicht einmal kommentiert. Anträge, Hilfeschreie, Petitionen dümpel seit Wochen im Forum herum. Ohne eine Antwort von Varien.
Schichten (MVC Pradigma) werden nicht beachtet
Views (Templatedateien) lösen Aktionen aus, die der Controller eigentlich zuweisen sollte. Manchmal auch direkte Datenbankabfragen über den Umweg eines sogenannten "Blocks" an die Models.
- /magento/app/design/frontend/default/default/template/catalogsearch/result.phtml
Templatingsystem am Ziel vorbei
Magento hat ein zu viel zu kompliziertes Templating System. XML-Dateien steuern teilweise das Templating und lösen Aktionen im Controller und Model aus. WTF? Wer sich darin mal zu Tode gesucht hat, weiss was ich meine.
CMS-Seiten nicht exportierbar
CMS-Seiten können nicht via Backupsystem exportiert werden. Ein wesentlicher Bestandteil eines Shop, aber egal.
Import/Export - Magento Data Flow kaputt
Der Import/Export von Produkten ist unzureichend - es müssen alle Attribute, (von Hand!) im Zielsystem erstellt werden. Auch wenn die Produkte von Magento zu Magento transferiert werden sollen.
Zum anderen ist der Import/Export ein Glücksspiel - manchmal gehts, manchmal nicht. Wenns geht, ist langsam nicht einmal annährend beschreibend.
Warenkorb buggy
Versuch einen Artikel mit der Menge 10 in den Warenkorb zu legen und finde einen Artikel wieder - super, oder? Andere User berichten im Forum, dass nicht einmal ein einziger Artikel in den Warenkorb gelegt werden kann.
Conclusion
Magento ist viel zu jung für den produktiven Einsatz. Magento ist bei stable Releases oft nicht mal Beta. Varien reagiert darauf nicht.
Trotz des Zend Frameworks hat Varien es geschafft gravierende Mängel in der Programmierung umzusetzen.
MVC? Pah! Warum sollte nicht ein View die Aufgaben eines Controllers übernehmen?
Methodennamen machen das was sie aussagen? Pah! Wozu, dann können wir doch keinen Support verkaufen.
Doku? Hä, wasn das?
usw. siehe oben...
Kommentare (123) | Trackbacks (0)
Anonym - #2.1 - 17.08.2008 16:26 - (Antwort)
Der Artikel ist nicht destruktiv. Der Author beschreibt die Tatsache, das das Shopsystem Magento noch nicht für den Produktiveinsatz ist, obwohl es als "stable" ausgewiesen ist. Die Wortwahl, mit der der persöhnliche Ärger niedergeschrieben wird, ist ein Maß für die Frustrationen, die Magento erzeugt.
DerTom - #3 - 25.08.2008 19:31 - (Antwort)
Gebe Dir absolut recht. Hab angefangen das Layout um zu bauen und bereue es das ich überhaupt angefangen habe. Zwar macht es anfangs einen netten Eindruck, aber um so länger man sich damit beschäftigt, merkt man, das man nur langsam voran kommt und nur am suchen ist. Die Magento Shops die ich bisher im Netz gefunden hab sehen alle Palle aus und beruhen nur auf dem Standard Layout. Woher das wohl kommt. Im Forum ist auch selten was brauchbares zu finden und ne vernünftige Doku gibt es auch nicht. Dabei hab ich noch nicht mal alle Features getestet. So, wie erkläre ich jetzt meinem Chef das die letzten 14 Tage voll für den Ar.ch waren?
Gruß
DerTom
Ach ja, Rechtschreibfehler sind Gratis.
Sutix - #4 - 28.08.2008 07:29 - (Antwort)
Das System ist meiner Meinung nach einfach zu sehr "Durchdacht". Es ist teilweise so speziell, dass niemand auch nur erahnen kann, wie etwas funktioniert.
Die Dokumentation ist nun auch alles andere als etwas Brauchbares. Aber irgendwie möchte Varien ja auch sein Geld verdienen. Aber ich finde es unverschämt, dass man etwas als OpenSource veröffentlicht und dann (meiner Meinung nach) absichtlich den Quellcode so unübersichtlich gestaltet und nicht dokumentiert, so dass Entwickler auf teuren Support angewiesen sind. Ich habe ein Video-Tutorial für knapp 1000$ gefunden
Wer will denn so etwas? Außerdem scheint mir die Software teilweise unbrauchbar für den deutschen Markt zu sein.
dhe - #5 - 28.08.2008 11:02 - (Antwort)
Kann mich den Meinungen nur anschliessen. Magento hat sicherlich ein paar tolle Ansätze, die Ausführungen sind aber durch die Bank einfach unbrauchbar.
Ein Template-System, dass nicht durchschaubar ist, geschweige denn produktiv veränderbar. In XML und TMPL Files getrennt, blickt man eigentlich nicht durch, an welcher Stelle man eingreifen muss. Allein die Definitionen von Block Types - KATASTROPHE.
Dokumentation oder brauchbare turorials - FEHLANZEIGE.
Templates, die Aufgaben der Controller übernehmen. Der ganze Shop ist furchtbar langsam.
Vll ist Magento in der Version 3 ein halbwegs brauchbares System, bis dahin: FINGER WEG!
derTobi - #6 - 28.08.2008 16:35 - (Antwort)
Wenn ich mich recht Erinnere habe ich beim Stöbern in einer OpenSource Zeitschrift einen Beitrag gelesen, das Amazon ein neues System sucht und Magento in die engere Auswahl genommen hat.
Denke mal mit einer eigens angepassten Version..
hgw - #7 - 27.09.2008 12:28 - (Antwort)
Die neue Version 1.1.6 ließ sich heute nach auf einem kleinen Shared Server bestens installieren (nicht die Downloadversion, sondern die Full Version). Allerdings musste ich die erlaubte Scriptlaufzeit auf 60 Sekunden hochsetzen für die Installation (genauer: Download und Installation via magento Connect) der osCommerce-Import-Extension. Und der Import hat dann recht gut geklappt, nicht 100% aber das schafft ja nicht mal xtCommerce. Fazit: Ich kann mich den Vorrednern nicht anschließen. Das Konzept finde ich auch recht klar beschrieben und plausibel.
typo3-fanworld - #8 - 19.10.2008 02:56 - (Antwort)
Naja, ich bin gerade dabei Magento ein bißchen kennenzulernen. Ich bilde mir lieber nachher meine eigene Meinung.
Mr. Foo - #8.1 - 19.10.2008 11:50 - (Antwort)
Sollst du ja auch. ![]()
Würde mich freuen wenn du deine Erfahrungen hier wiedergibst.
Glen - #9 - 20.10.2008 14:14 - (Antwort)
vorab, nette geste von varien so ein system frei anzubieten, auch wenn ich in diesem fall nicht gerade von "open source" sprechen möchte...
aber die frustration des autors, welche ich aus dem text entnehmen kann, kann ich 1:1 nachempfinden. ich beschäftige mich nun auch schon seit version 1.0 mit "bugento" und ärgere mich jeden tag aufs neue... "stable" ist wahrlich etwas anderes...
Oberst - #10 - 21.10.2008 21:58 - (Antwort)
Wieso zum Henker ist dieser Shop so unglaublich langsam??
Der Seitenaufbau, die Perfomance geht dermaßen in die Knie, daß die Produkteinpflegung eines einzigen Artikels bis zu 10 Minuten dauern kann!!
Liegts an meinem vServer oder was?
Ich bin echt am Verzweifeln....
Mr. Foo - #10.1 - 21.10.2008 23:06 - (Antwort)
Das liegt an dem EAV-Datenbankdesign und an den unnötigen Loadingmechanismen die in Magento implementiert wurden.
Huch da sehe ich - muss noch ein paar Beispiele einfügen - werde ich nach der Messe gleich mal machen. Muss jetzt aber schnell schlafen gehen...
Lutzi - #11 - 25.10.2008 00:31 - (Antwort)
Shop läuft schnell, stabil und mit absolut genialen Features! Ich denke der Betreiber dieses Blogs hat wohl nur nicht genug Ahnung...
Mr. Foo - #11.1 - 25.10.2008 13:48 - (Antwort)
Freut mich wenn es bei dir problemlos funktioniert - mich aber hinzustellen, als ob ich keine Ahung habe von dem was ich hier aufgezeige diskreditiert dich leider selbst.
Wahrscheinlich bist du nicht genug in die Materie von Magento hineingetaucht und hast dich deshalb zu dieser unsinnigen Bemerkung hinreissen lassen.
Lutzi - #11.1.1 - 26.10.2008 15:36 - (Antwort)
Angriff ist die beste Verteidigung, nicht wahr?
Ich habe den Shop mittlerweile für mehrere Kunden aufgesetzt. Jeweils mit individuellen Anpassungen und teilweise sogar kompletter Änderung von Core-Modulen. Ich hatte noch nie ernsthaftere Probleme mit einem dieser Shops. Weder in Fragen Geschwindigkeit noch Sicherheit noch sonstigen Fehlern.
Der einzige Punkt indem ich zustimmen kann, war die bei der 1.0 Version sehr mangelhafte Import/Export-Situtation. Doch mit den neuesten Releases ist es sogar sehr einfach eine Schnittstelle für die meisten gängigen WaWis zu erstellen. Inklusive Attributübernahme.
Ich will mich hier nicht aufspielen oder den Autor niedermachen. Doch ich denke mir, dass einige Leute durch diesen Artikel evtl. abgeschreckt werden, was in meinen Augen sehr traurig wäre, da sie damit von der derzeit besten Shop-Software im Open-Source Bereich Abstand nehmen würden.
Daher von meiner Seite ein großes Lob für Magento und ich kann es jedem nur dringend empfehlen!
Freundliche Grüße
Mr. Foo - #11.1.1.1 - 27.10.2008 11:56 - (Antwort)
@Lutzi
Hast du mir ein paar Links zu den Shops? Ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen.
Übrigens, kann es sein, dass du Premium Partner, oder Support Abonennt bist? Diese sind nämlich nicht bei Problemen auf das Forum angewiesen.
Florian Bobelka - #12 - 25.10.2008 16:28 - (Antwort)
Hallo Leute!
Ich kann mich der Meinung des Autors auch nicht anschließen, denn:
. es wird in der mir vorliegenden Dokumentation ausdrücklich davon gesprochen, dass Magento sehr hohe Resourcen-Anforderungen hat, gleich danach folgt eine Empfehlung, welche einen Dedicated-Server mit Quad-Core x64, 4GB-Ram und Linux erwähnt. Dedicated-Server bedeutet, dass auf diesem NUR eine EINZIGE Magento-Installation läuft. Ich selbst habe mittlerweile 3 Magento-Installationen auf einem Server mit Pentium4-Hyperthreading 3,2GHz, 2GB RAM, 160GB HDD-Raid1, Windows Server 2003 x86 Web Edition, ASP 3.5, PHP 5.2 (fast-CGI), MySQL 4.1, MSSQL 2005 Express, ... auf diesem "alten Ding" laufen nebenbei erwähnt auch noch WSUS, 4 Sharepoint-Sites, ca. 80 Typo3-Sites, einige phpBB- Wordpress- und DotNetNuke Sites, zusätzlich 11 MySQL und 8 MSSQL DBs. Und ich muss sagen: Selbst da laufen meine Magentos "rund". So wies aussieht, geht doch nichts über Server-Optimization, mann muss nur wissen wie man es anstellt.
. mann muß einer Firma, welche Produkte gratis zur Verfügung stellt, höchsten Respekt erweisen, selbst wenn man das Produkt aus welchen Gründen auch immer nicht gut findet oder nicht brauchen kann. Allein die Tatsache dass man deren System verwenden könnte, wenn man es denn möchte, ist ausserordentlich ritterlich!!
. dass die Magento-Entwickler als gewinnorientiertes Unternehmen Geld verdienen wollen sollte eigentlich klar sein, von dem her nehme ich mal an, dass die Entwicklung in jene Richtung forciert wird, welche von Support-Nehmern gewünscht ist.
Wem Magento aus irgendeinem Grund unsympathisch ist, der soll ganz einfach die Finger davon lassen und sich einen Shop suchen, welcher das bietet, was man gerne hätte.
Es gibt ja genügend Shop-Systeme. Und sollte keiner passen, bleibt immer noch die Möglichkeit, sich seinen Eigenen zu programmieren.
LG, Flo.
Mr. Foo - #12.1 - 27.10.2008 11:59 - (Antwort)
Hi Florian,
wir haben starken Gebrauch von Varianten bei Magento gemacht und dies mit der Version 1.0 getestet - vielleicht hat sich in der zwischenzeit etwas getan. Zu dem Zeitpunkt meines Artikels - war dies aufjedenfall der Status Q.
dastotepferd - #12.2 - 09.05.2009 08:33 - (Antwort)
Ach bitte was für ein Blödsinn.
Auf dieser Kiste laufen nie im leben 80 Typo3 Sites.
Auch die angabe wiviel DBs laufen was isn das für ein Blödsinn? entweder du meinst dezidierte Mysql Instances dann kann ich nur sagen du erfindest es aus dem blauen herraus. Jeder der weis wie Mysql arbeitet (gerade bei Typo3 und Magento wo man innodb braucht) weis das mit 2gb ram das nicht zu machen ist
oder du meinst ingesamte dbs in einer instantz dann frag ich mich wie du 80 typo3s in 19 dbs quetscht
schwachsinn ahnungslos
Roland - #13 - 29.10.2008 11:28 - (Antwort)
Interessant wäre doch eine Aussage bzüglich der neuen Version 1.1.6. Das der Shop mit der Version 1.0 zum Heulen langsam war, kann man auch im offiziellen Forum nachlesen. Heute ist es aber anscheinend besser. Auch ich habe eine Testinstallation auf einem VServer gemacht. Hatte mit der Geschwindigkeit keine Probleme. Muss aber auch sagen, dass ich nicht viele Produkte im Shop hatte.
Telino - #14 - 04.11.2008 15:11 - (Antwort)
Da kann ich dem Autor nur Recvht geben.
Ich habe von Magento in einem PC Magazin gelesen und auch auf den ersten Blick für gut befunden. Leider ist das nicht so ganz für Anfänger weil im Forum bekommt man gar nich geholfen und
Fuktionieren tut auch eine ganze Menge nicht. Wie schon ausführlich beichtet.
Falsche Permalinks, Magento Import und Export nach langer Suche und geht erst gar nicht. und so weiter. Hände Weg!
Layoutanpassungen sind extrem schwer. Benutz andere Open Source Shops, die sind zwar nicht so umfangreich aber z.B. Joomla da werdet ihr geholfen um es mal mit Naddels Worten zu sagen.
Julian - #15 - 07.11.2008 13:13 - (Antwort)
Also ich bin nun auf Magento umgestiegen. Wenn man einen recht starken Server hat und entsprechende Kentnisse ist das System ein Traum. (Vor allem für die jenigen die davor mit System wie XT_Commerce gearbeitet haben). Natürlich gibts noch Bugs aber das ist normal für eine Software die noch so neu auf dem Markt ist. Dafür ist Sie ja Open Source und jeder kann helfen die BUGS zu beseitigen.
Also ich weiß nicht was die leute hier alle so destruktiv darüber reden.
Fazit: Einarbeiten, Magento noch ein wenig Zeit geben und genießen ...
Mr. Foo - #15.1 - 07.11.2008 13:55 - (Antwort)
Hast du auch das System auf persönliche Bedürfnisse angepasst? Ein eigenes Template erstellt?
Weil es geht mir hier nicht um eine Einarbeitung, oder Bedieung etc. sondern um entwicklungstechnische Belange.
Markus Baersch - #16 - 18.11.2008 12:02 - (Antwort)
Zumindest den Frust über das "Templating" (wenn man es denn so nennen mag) und die vielen offenen Fragen in der Community kann ich nachvollziehen.
Das das System langsam - im Vergleich zu anderen Lösungen - ist, kann mit entsprechender Serverprower in der Tat gut gelöst werden, womit sich Magento aber für einen Großteil der Interessenten leider schon selbst ausschließt. Was ich in diesem offenkundig vielbeachteten Beitrag aber nicht gefunden habe, ist der Kritikpunkt "Rechtssicherheit" hinsichtlich des deutschen Markts. Dass schlecht sitzende Alphaversionen oder manuelle Anpassungen erforderlich sind, um AGB und Widerrufsrecht in den Prozess zu fummeln und eine korrekte Preisauszeichnung spätestens bei mehr als einer Sprache (derzeit) ein echtes Problem sind, macht eine ernsthafte Einführung "auf die Schnelle" auf jeden Fall zunichte. Es gibt noch sehr viele Detailprobleme, für die es keine Lösungen gibt und die Baustellen im Kern und den bereits vorhandenen Funktionen lassen auch nicht auf eine zügige Verbesserung hoffen. Wer also ernsthaft einen Shop selbst auf dieser Basis aufsetzen will, muss sich wohl oder übel durch weitaus mehr Anpassungen wühlen, als das bei anderen (aktuelleren, aber ausgereiferen) Shopsystemen der Fall ist. Und da Werbung für andere Shops hier nicht hingehört, endet dieser Kommentar wie er angefangen hat: Mit "Zustimmung mit Abstrichen". Magento ist noch nicht wirklich geeignet, wenn man nicht einen der "Partner" bei der Einführung reich machen, sondern alles selbst lösen will.
lopsta ecommerce - #17 - 19.11.2008 00:04 - (Antwort)
harte worte, aber ebenso kann man die shopsysteme, die derzeit als alternativen gelten alle in die tonne kloppen. xt:commerce und die ganzen abfall derivate haben nichtmal ein ordentliches plugin system. wenn man dort seine erweiterung einhackt, kann man das selbe bei nächsten update nochmal machen. multipliziert mit der anzahl der erweiterungen.
immerhin ist magento da schon ein schritt weiter.
auch wenn es derzeit nicht brauchbar ist. was ist die altrnative? fällt mir spontan nur drupal ein.
Ingo - #18 - 19.11.2008 21:49 - (Antwort)
Hier wird ganz schön viel Blödsinn geschrieben! Mag hart klingen, ist aber so. Wenn man sich für ein neues Shopsystem interessiert, dann sollte man es trotzdem nicht gleich auf x-beliebigen Wepspace installieren (oder einem Standard-XAMPP), sondern sich erst einmal informieren, wie die Umgebung aussehen sollte. Dazu gibts bei Varien mittlerweile entsprechende Beiträge im Forum.
Ich selbst habe Magento nei einem kleinen Hoster installiert, der seine Umgebung drauf abgestimmt hat. Fazit: Trotz Shared-Space habe ich eine absolut befriedigende Performance, was vorher bei einem der "großen" Hoster eine Katastrophe war.
ES LIEGT NICHT AN MAGENTO, SONDERN AN DER NICHT ANGEPASSTEN UMGEBUNG FÜR DAS ZEND-FRAMEWORK, wenn Euer Shop nur so dahinschleicht. Da kann man sich dann den größten Boliden zusammenbasteln, es wird trotzdem nichts nützen, wenn man die Umgebung nicht anpasst.
Jetzt kann man meckern und sagen "so ein Scheiß, OSC läuft auch ohne Anpassung überall ...". Stimmt, aber OSC läuft mit oder ohne Anpassung gleich schlecht, weil es codetechnisch so was von veraltet ist. Bei Magento hat man mit entsprechender Anpassung (die kein Geld kostet) ein phantastisches System am Start mit unglaublichen Möglichkeiten.
Also Leute, sucht Euch einen geeigneten Hoster (Gollgle hilft Euch) und lasst Euch überraschen, wie Magento aufmal "rennen" kann.
Diesem Shopsystem gehört meiner Meinung nach auf jeden Fall die Zukunft, da können osc, xtc und wie sie alle heissen, nur noch einpacken ...
Franz-Peter - #18.1 - 20.11.2008 19:48 - (Antwort)
OSC läuft bei mir problemlos seit mehreren Jahren sehr stabil. Magento bietet natürlich weit mehr Möglichkeiten als das derzeitige OSC, allerdings, was passiert mit den vorhanden Kunden aus OSC. Ebensowenig funktioniert bisher das Migrationsskript von OSC zu Magento. Das letzte Update fand im vergangenen März statt, ist immer noch Beta schlicht und einfach nicht nutzbar. Ebensowenig gibt es irgendein Skript, dass das problemlose Einlesen von Daten eines Distributors ermöglicht. Momentan werden im Bereich der käuflich zu erwerbenden Erweiterungen lediglich Templates und ein paar Zahlungsmodule angeboten, die es für OSC kostenlos gibt. Solange Varien das Migrationstool für OSC (und damit auch für andere OSC-Derivate) nicht auf die Reihe kriegt, ist Magento vielleicht optisch gelungen, funktionell aber tot!
Webshopnews - #19 - 23.11.2008 17:51 - (Antwort)
Da geht´s ja ganz schön zur Sache. Es ist natürlich nicht alles Gold, was glänzt und Magento wurde gerade zu Beginn enorm gehyped. Es ist doch klar, dass eine derart umfangreiche und komplexe Software nicht fehlerfrei ist und man immer etwas verbessern kann.
Nichts desto trotz bin ich davon überzeugt, dass es zum Besten gehört, was der Shopsoftware-Markt derzeit zu bieten hat. Das Teil ist - bedingt durch die Softwarearchitektur - in der Tat nicht ganz einfach zu verstehen und für die Einarbeitung sollte man auch definitiv die eine oder andere Stunde mehr investieren. Die Zeit wird sich aber relativ bald lohnen, da einem Magento enorm viele Möglichkeiten bietet.
Über das Thema Performance muss ich auch immer wieder lächeln. Aufgrund der höheren Komplexität von Magento ist das Haupteinsatzgebiet nicht unbedingt der Onlineshop von "Lieschen Müller", sondern tendenziell eher etwas größere und komplexere Shoplösungen. Wer sich als derartiger Shopbetreiber keine vernünftige Hardware leisten kann oder will, sollte seine Online-Aktivitäten dann möglicherweise einfach nochmals grundlegend überdenken.
Von nichts kommt einfach nichts. Es würde heutzutage ja auch kaum jemand Windows Vista auf einem Pentium60-Rechner installieren, oder?
Mr. Foo - #19.1 - 24.11.2008 16:32 - (Antwort)
So ich habe jetzt mal den Artikel um die entsprechenden Beispiele ergänzt.
Magento nutzt exessiv Mage::getModel() und die getCollection() Methode. Diese machen das System unnötig langsam und durch die getModel Geschichte auch in der IDE unbenutzbar - weil dies nicht aufgelöst werden kann.
Auch kann man jetzt hier sehen, wie das MVC-Pradigman verletzt wurde - siehe Beispiel.
Manuel Blechschmidt - #19.1.1 - 05.12.2008 15:40 - (Antwort)
Also ich bin mir nicht 100% sicher, aber soweit ich den Quellcode verstanden habe, wird dort Lazy Loading verwendet. Also die Collection wird erst dann von der Datenbank geholt, wenn wirklich drauf zugegriffen wird. Damit werden die Produkte auch nicht in PHP sortiert, sondern von der Datenbank:
http://en.wikipedia.org/wiki/Lazy_initialization
Schönen Gruß
Manuel
Mike - #20 - 27.11.2008 22:12 - (Antwort)
Mal eine kleine Anmerkung:
Vor ein paar Tagen bekamen wir einen Sicherheitshinweis zu einer Sicherheitslücke von XT-Commerce. Dort war dann mal wieder die übliche Prozedur. Wenn man etwas angepaßt hat, muß man genau den Quellcode der Dateien vergleichen, genauso ja bei jedem neuen "Plugin". Also eine mühsame aufgabe.
Heute kam das neue Update von Magento raus auf die 1.8er Version. Nicht nur das die Entwicklung im Moment sehr schnell geht, sondern das Update ist auch in 5 min drinnen. Ein Aufruf im Adminbereich, schon ist es fertig.
Vielleicht hätten manche Redner oben diese Funktion auch mal durchführen sollen. Das Problem der AGB bestätigung usw ist in Magento bestens gelöst. Auch das Einfügen des Hinweisen hat keine 10 min gedauert.
Natürlich benötigt Magento einen stärkeren Server, aber ist es einem keine 400 EUR Wert, wenn man dafür deutlich mehr Comfort genießt als bei anderen Shopsystemen? Zumal ich der Meinung bin das Magento weniger mit XT-Commerce zu vergleichen ist, eher mit Oxid usw. Und wer sich da mal die Preise der multishopfähigen Enterprise Version ansieht, der wird sich überlegen ob er ein bißchen mehr in einen Server investiert oder lieber 40.000 EUR für Oxid.
Wir sind übrigens auch keine Support Kunden und (nach ein bißchen Einarbeitung) bisher bestens klar gekommen bei der Anpassung!
Martin - #21 - 22.12.2008 15:33 - (Antwort)
also ich das Magento ein super Shopsystem ist. Es hat zwar ein paar Nachteile, aber schließlich ist keine Software perfekt.
In meinem 14 tägigem Praktikum musste ich für Magento ein Design erstellen und ich finde, ich habe das relativ gut hinbekommen.
http://www.netbookshop24.de/
shuron - #22 - 08.01.2009 23:09 - (Antwort)
Im Grunde hast Du ja recht. Insbesondere mit Docu.
Dennoch ist das einer der Besten Open Source Shops vom Funktionsumfang her.
biwac - #23 - 24.01.2009 15:35 - (Antwort)
Im Grunde ist dieser Artikel völlig sinnlos, den er zeigt keine Alternativen auf. Etwas zu kritisieren ist immer einfacher als etwas zu erschaffen. Der Titel "Magento ist scheisse" daher absolut unberechtigt - treffender wäre schon "Magento ist nicht perfekt - aber genial"
Mr. Foo - #23.1 - 24.01.2009 17:15 - (Antwort)
Warum der Artikel sinnlos ist, nur weil er keine Alternative enthält, erschliesst sich mir nicht.
Hier geht/ging es nicht um Shopsoftware im Allgemeinen, sondern darum, warum ich Magento scheisse finde.
Ich habe zwei Monate mit der Software gearbeitet und mir den Code genau angesehen.
Wenn ich dann zu den oben genannten Ergebnisssen komme, dann ist das meine Meinung, welche auf Erfahrung basiert - zwar provokant, aber dennoch wahr.
Kann sein, dass sich Magento zwischenzeitlich verbessert hat, doch zum Zeitpunkt v1.0/1.1 war das Ding einfach nur Banane.
BTW. Wenn du in die Suche "shop" eingibst, findest du eine gute Shopsoftware die funktioniert - Oxid ESales (die ist mittlerweile sogar Open Source9.
Mike - #23.1.1 - 04.02.2009 22:35 - (Antwort)
Aber was ist mit der Multishopfähigkeit bei Oxid? Oxid gefällt mir aufgrund der deutlich geringeren Ladezeiten auch sehr gut, nur 40.000 € ist mir dann doch etwas viel. Und die Community Version entsprechend umzubauen ist sicher mehr aufwand als Magento zu nehmen und evtl auch einen leistungsfähigeren Server. Einen guten Server auf dem Magento schnell läuft bekommt man schließlich auch schon für unter 500 EUR.
codeMechanic - #24 - 28.01.2009 18:19 - (Antwort)
Ich persönlich hab mich gegen Magento entschieden, da mir z.B. die Erstellung von neuen Magento Templates völlig, unnötig komplex erscheint.
Warum diese Aufteilung in .phtml und .xml Dateien? Wird doch so auch nicht im Zend_Layout oder Zend_View empfohlen?
Letztlich hab ich mich für PrestaShop entschieden, weil ich in der Zeit, die ich für die Erstellung eines Magento Templates brauche, mindestens zwei PrestaShop Templates erstellt habe (good old Smarty). Das gleiche gilt für Modul-Erweiterungen.
Für meine Kunden heisst das letztlich: Es gibt mehr Webshop fürs gleiche Geld - mit keinem spürbaren "Shop-Feature-Nachteil".
Franz-Peter - #24.1 - 05.02.2009 12:31 - (Antwort)
Bei meinem Webhoster habe ich die Möglichkeit beliebige Seiten auf Ihre Geschwindigkeit hin zu überprüfen.
Also: Adresse der Demoseite von Varien eingegeben:
Ergebnis des Ladezeitchecks: ungenügend
D.h. der Endkunde bräuchte, um die Seite einigermaßen schnell zu erhalten mindestens DSL 6000.
Die oscommerce demo schneidet übrigens mit der Note Gut (2,0) ab, Zencart sogar mit Schulnote 1,7, Prestashop mit der Note 3,3.
Bzgl. Prestashop ergibt sich allerdings noch folgendes Problem: Das System ist für einen deutschen Shop derzeit, wenn man nicht abgemahnt werden will, so nicht einsatzfähig. Es fehlen wichtige Module bzgl. Zahlung und Versand. Also für so genial halte ich dieses Shopsystem denn auch nicht.
Henric - #25 - 05.02.2009 17:27 - (Antwort)
Für mich stellte sich folgende Frage: OSC updaten oder einen Neuen Shop aufsetzen. Da ich in meinen OSC-Shop rund 50 Erweiterungen einbauen musste, bis er das leistete, was ich wollte, suchte ich einen Shop mit einer halbwegs aktiven Community, einer grundsätzlichen Erweiterungsfähigkeit, die nicht jedesmal mit mehrstündigen C'n'P-Schlachten einher gingen, einem Template-System, das nicht bei jeder Aktualisierung mit code-rumfummelei verbunden ist und das mir eine Export-Schnittstelle bietet. Oxid wäre in der Tat eine Alternative gewesen, Magento konnte aber mit der Multishop-fähigkeit bei mir punkten. Ich bin kein Programmierer, mir sind Code-Details zunächst mal egal, solange der shop vernünftig läuft und das scheint er ja zu tun, wenn ich das anhand der aktuellen Online-Beispiele so anschaue. Dass das Template System nicht ausgenützt wird sagt m.E. wenig aus, wieviel OSC/XT-shops gibt, es die auf der Standard-Installation mit Standard Layout laufen?! Eben...
Der Pfad zu einem funktionierenden Magento-shopp ist dornig, keine Frage, aber die Anforderungen an Onlineshops sind ja auch gewachsen in den Jahren seit xt/osc an den Start gegangen ist. Steigende Anforderungen heisst halt auch immer steigende Komplexität.
Und ganz eigentlich ist das ja auch ganz gut so, das hält den Kopf fit.
Und noch ein Wort zur Community: In den letzten zwei Tagen gab es aufgrund eines Problems nach einem Update Schwierigkeiten beim Login in die Admin-Oberfläche. Nach ca 3 h nach dem ersten Auftreten war die Lösung gefunden getestet und veröffentlicht. Das war schon in Ordnung so.
Wenn man aus der OSC/XT-Ecke kommt, wso wie ich, muss man sehr umdenken. Ein bisschen php-hacken reicht nicht mehr aus um diesen Shop zu verstehen. Der spielt einfach in einer anderen Liga.. Aber dafür kann ich aus Markteting-Sicht viel mehr damit anstellen, und das ist es ja was ich nachher damit tun muss, nämlich verkaufen...
Nightfly - #26 - 12.02.2009 09:03 - (Antwort)
Sags doch gleich:
"Verstehe ich nicht, ist mir zu kompliziert, keine Lust."
Dein Problem...
Mr. Foo - #26.1 - 12.02.2009 10:28 - (Antwort)
Ball flachhalten.
Du hast den Beitrag ganz durchgelesen? Wahrscheinlich nicht - wenn doch, scheinst du ja ein echtes Käpsle zu sein. Ein ziemlich arrogantes, aber immerhin...
... aber das ist dein Problem ![]()
Nightfly - #26.1.1 - 17.02.2009 15:47 - (Antwort)
Sicher hab ich mir den Artikel durchgelesen. Du hast auch den Nagel damit auch ziemlich auf den Kopf getroffen.
Zitat "Hierbei werden alle Produkte geholt und erst später sortiert!"
Da habe ich auch zuerst nur den Kopf geschüttelt. Und dann habe ich mich gefragt, warum die das so machen.
Meine Erfahrungen mit Magento sind:
Installation:
Lief problemlos.
Geschwindigkeit:
Auf meinem lokalen XAMPP ist es relativ langsam, allerdings habe ich auch alle Caches deaktiviert. Auf einem Produktionssystem (Server-Hardware und APC aktiv) ist Magento dagegen sogar recht fix.
Dokumentation:
Ausreichend. Man muss sich schon einiges zusammensuchen. Magento ist definitiv nichts für Programmierneulinge.
Was die Bugs angeht, habe ich noch keinen kritischen gefunden. Der Warenkorb hat allerdings nervige Macken.
Letzten Endes ist Magento eine nicht perfekte, aber gute Shoplösung mit hervorragenden Features und sehr guter Erweiterbarkeit. Wer aufgibt, weil das System komplex oder schlecht dokumentiert ist, verliert eine Menge potentieller Kunden. Wenn man am Ball bleibt, hat man als "early adopter" einen riesigen Vorteil.
PS: So ein "Käpsle" bin ich nicht, aber danke für's Kompliment. ![]()
Mr. Foo - #26.1.1.1 - 18.02.2009 11:20 - (Antwort)
So wie das klingt hast du das System noch nicht wirklich anpassen müssen. Beispielsweise ein komplett neues Design oder tiefer gehende Codeanpassungen.
Und dein Argument, mann würde weil man "aufgibt" potenzielle Kunden verliehren kann ich so nicht zählen lassen.
Dem Kunden ein wackliges, unausgereiftes Produkt andrehen, nur weil es gehypt wird, ist einfach nur verantwortungslos.
Was glaubst du was passiert (und was es kostet), wenn das System im Produktiveinsatz Probleme macht?
Und welche Firma kann es sich zur Zeit leisten ein (paar) Programmierer abzustellen, nur damit die das System erforschen, sich die Sachen zusammensuchen müssen, nur um zu den "Early Adoptern" zu gehören?
Nightfly - #26.1.1.1.1 - 18.02.2009 14:11 - (Antwort)
Wir haben bis jetzt zwei Seiten mit komplettem Design und tiefgehenden Anpassungen gebaut. Gerade da haben wir das komplexe Templating-System und die Codestruktur zu schätzen gelernt.
Bisher hatten wir auch keine Probleme die sich nicht in den Griff kriegen ließen, deswegen kann ich den Vorwurf des "wackligen" Systems nicht ganz nachvollziehen.
Was dir (und vielen anderen) nicht ganz klar zu sein scheint, ist, dass Magento kein kleines, einfaches Shoppingcart ist, sondern für Bedürfnisse größerer Firmen gebaut ist. Ohne Programmierkenntnisse kommt man mit Magento nicht weit.
Mr. Foo - #26.1.1.1.1.1 - 18.02.2009 16:20 - (Antwort)
Zeig doch mal her - würde mich sehr interessieren.
Und deine süffisanten Hinweise von wegen "ohne Programmierkentnisse" oder "Programmierneulinge" sind einfach nur haltlos - ich weiss das ich programmieren kann. Jeder der mich kennt wird dies bestätigen.
Du schätzt also komplexe Systeme? Als richtiger Programmierer schätzt man wohl eher das K.I.S.S Prinzip.
Martin Fowler gäbe mir recht, wenn er sehen würde wie das MVC-Pattern einfach durchbrochen wird.
Ausserdem sehe ich, dass du dich erst sein November letzten Jahres mit Magento beschäftigst. Das System hat sich also (hoffentlich) weiterentwickelt. Codetechnisch, Dokutechnisch whatever - aber wie schon mehrmals erwähnt bezieht sich der Artikel auf die Version 1.0, welche so eine Katastrophe war. Wie es jetzt aussieht weiss ich nicht.
Mein Chef investiert auf jedenfall in nächster Zeit kein Geld mehr in Experimente mit Magento.
Und privat hab ich z.Zt etwas besseres zu tun, als mich mit Magento rumzuschlagen.
Nightfly - #26.1.1.1.1.1.1 - 23.02.2009 17:57 - (Antwort)
Wenn meine Äußerungen "süffisant" rüberkommen, naja, ich ärgere mich im Moment über die ganzen Freeloader, die man so im Ecommercebereich trifft.
Ich unterstelle dir bestimmt keine Inkompetenz, dein Blogpost hat ja sehr treffend viele Kritikpunkte an Magento hervorgehoben. Allerdings teilweise etwas unreflektiert, und darauf wollte ich hinaus.
Mal abgesehen vom Support (der als Magento Partner anscheinend sehr gut ist), ist es ein gutes und erfolgversprechendes Produkt.
Das, was du als "unnötige Loadingmechanismen" bezeichnest, hat in der Realität so gut wie keinen Overhead, macht das Programmieren aber sehr komfortabel; z.B. tippt man weniger, man kann Klassen bequem überschreiben und man hat Lazy Initialization und Objektregistrierung in einem Abwasch erledigt.
Das Layout XML erlaubt es z.B., UI Änderungen im CMS pro Seite einzustellen. Abgesehen davon zentralisiert es natürlich die Konfiguration der UI, pro Modul. Ganz ehrlich, ich finde das System nicht perfekt, aber ich weiss auch nicht wie ich's besser machen würde.
KISS? Magento ist eben das... ein "Keep it simple, stupid" Enterprise Shopping *Cart*. Enterprise Systeme sind von Natur aus nicht "simpel", weil sie auf Erweiterbarkeit ausgelegt sein müssen. Für diesen Anspruch, finde ich, ist Magento ziemlich überschaubar.
Dass das MVC mit Blocks durchbrochen wird, sehe ich nicht so.
Gut, das ist kein "klassisches" MVC. Der Block generiert HTML für das Template. Sieh den Block als das View, und du hast eine noch schärfere Unterteilung als beim Standard MVC.
Davon abgesehen, die Controller Aktionen werden nicht über Layout XML ausgelöst, sondern höchstens über Config XML definiert.
Obwohl ich längst kein Magentoexperte bin, denke ich dass das ein System mit Zukunft ist, und gerade weil es im Moment noch etwas roh und bare-bones ist (gerade im Backend), juckt es mich schon gewaltig in den Fingern, etwas dazu beizutragen.
Zusammengefasst möchte ich damit sagen, dass die Architektur von Magento ziemlich optimale Flexibilität erlaubt, das System vom Start an viele wichtige Features mitbringt, schnell genug und mittlerweile zuverlässig läuft und nicht zuletzt in einem interessanten objektorienterten Programmierstil gebaut wurde.
Phil - #27 - 12.02.2009 22:22 - (Antwort)
Ich finde, der Author hat vollkommen recht. Hier ist offensichtlich ein großer Teil des Startkapitals in die Werbung gegangen, die Standards einer Produktentwicklung hat Varien hier aber voll verpennt! Einer dieser Standards besagt zB das man sich an den Kundenwünsch orientieren sollte, nicht zig Features einbauen und dann sagen, hier toll was?? Ich habe jetzt 3 h an der Installationsroutine gesessen und gebe es jetzt auf! Ich finde extrem nervig, diesen bescheuerten Systemanforderungen folgen zu müssen. Weiterhin finde ich eine Software, die ich nicht lokal in einem XAMPP testen kann nicht marktreif, denn 1. ist XAMPP ein sehr verbreiteter Testserver und Windows XP führt ja nun auch nicht gerade ein Nischendesign.
Au revoir Magento, hallo Alternativen!
Mr. Foo - #27.1 - 12.02.2009 23:32 - (Antwort)
Eine gute Altenative, welche ich ruhigen Gewissens empfehlen kann ist Oxid.
Mittlerweile Open-Source und kostenlos. Zwar (noch) keine Mandantenfähigkeit, in der Community Edition, aber das wird sicher noch kommen.
Sven - #28 - 13.02.2009 16:19 - (Antwort)
Auch wenn das Magento-Bashing sich ganz schön heftig liest, das meiste stimmt leider. Der Code ist dermassen schlecht dokumentiert und kommentiert, dass man sich sogar fragen muss, ob Varien den Code durch einen Stripper jagt, bevor Code und API Doc auf der Webseite landen.
lenix - #29 - 26.02.2009 18:56 - (Antwort)
Nach unseren Erfahrungen kann ich nur sagen: Finger weg.
Jedes einzelne Update hat bisher eine nicht vorhersehbare Abfolge von Problemen mit der Datenbank oder aehnlichem nach sich gezogen, die Dokumentation ist zwischen mangelhaft und nicht vorhanden einzustufen.
In Zeiten wo man aufgrund aktueller Sicherheitsluecken pro Monat ein Update einplanen sollte ist soetwas weder professionell noch tragbar.
Und zu den Leute die meinen dass Varien hier was verschenkt und man sich folglich nicht beschweren sollte kann ich nur sagen dass auch ein Software-Hersteller von einer breiten Entwickler- und Tester-Basis durchaus profitiert bzw. in Form von behobenen Fehlern, vielen Plugins und Co. profitieren kann, das ist also sicher keine einseitige Geschichte.
vg, lenix
Franz-Peter - #30 - 27.02.2009 17:15 - (Antwort)
So, nachdem 1und1 endlich auf den Managed Servern auch die Möglichkeit geschaffen hat, eine MYSQL 5 Datenbank anzulegen, habe ich mal Magento und PrestaShop installiert. Während PrestaShop sehr schnell läuft, ist Magento eine lahme Ente. Es läuft in etwa genauso langsam wie der Demo Store auf der Varien Seite, will heissen, es ist lahm.
Und das Migrations-Skript für oscommerce läuft immer noch nicht.
t low - #31 - 19.03.2009 13:19 - (Antwort)
interessante kommentare. beschäftige mich auch gerade mit magento, in foren und blogs gehen die meinungen weit auseinander, ein konsens ist nicht erkennbar. bisher habe ich viele erfahrungen mit xt-commerce sammeln können und ja, vieles ist nicht schön, aber mittlerweile haben wir es so weiter-entwickelt das wir wissen was wir tun müssen, um neue features u.ä. zu implementieren, auch wenn uns dadurch die update-fähigkeit verloren gegangen ist.
ich denke magento ist wesentlich komplexer aufgebaut und fordert daher wesentlich mehr einarbeitung und mehr server-leistung. momentan kommt für uns eine umstellung noch nicht in frage. eine migration wäre ein riesenprojekt mit ungewissem ausgang und viele eigen entwickelte features würden verloren gehen. daher haben wir uns entschieden erst einmal zu warten um zu sehen wie sich magento weiterentwickelt.
ich denke aber auch das mit magento in den kommenden jahren viel passieren wird und das das system seine potentiale hat, man sollte das system also nicht einfach abschreiben, sondern dessen entwicklung beobachten.
in diesem sinne, happy hosting (mit welchem system auch immer)
Ad - #32 - 26.03.2009 18:23 - (Antwort)
Die Aussagen über Magento sind wirklich breit gestreut.
Ich nutze seit drei Jahren OsCommerce und hatte nach einer professionelleren Lösung gesucht und denke sie bei Magento gefunden zu haben. Ich arbeite mich nun seit knapp einem Jahr bei meinen zwei Shops ein und ziehe das Fazit das Shopsystem taugt sicherlich nicht für den Webshop "um die Ecke".
Vor allem: Die Technische Dokumentation des Shops ist unbrauchbar und verschendet viel Platz im Netz. Auch ich hatte anfangs einige Crashs und Frust bei Anpassungen, Updates etc., warte inzwischen aber halt einfach ein wenig länger, ob nicht irgendwelche Klagen von "Testkaninchen" im Netz auftauchen und kenne inzwischen die "stillschweigenden" Grundregeln von Magento. Zum Beispiel wenn nur mit den in den Ordner /app/code/local/ kopierten Files gearbeitet wird, sinkt das Risiko eines Problemes bei einem Update gegen 0 weil diese Files nicht überschrieben werden. Nach wie vor muss aber viel Zeit investiert werden, um ein gutes Ergebnis hinzubekommen. Serverleistung muss auch genügend da sein. Magento ist unglaublich Leistungsgierig. Statt irgend einen Host bei einem kommerziellen Anbieter zu mieten investierst du das monatliche Geld lieber beim Döner vis-a-vis. Da hast du mehr davon.
Trotz kleinen Macken überwiegen die Vorteile durch SEO, flexiblen Skins, individuell anpassbarer Suchfunktion, unbegrenzt möglichen Verknotungen von Produkten; z.B. mit individuellen Optionen pro Produkt wie wir es anwenden, Attributen, erweiterten Produktbewertungen, bis zur Anbindung an Google Base, Downloadmöglichkeit unzähliger Sprachen, Zahlungsmodulen, Interfaces und und... - gut genutzt bringen diese klare Vorteile für den Kunden und dir als Anbieter.
Zum Beispiel war ich vorher schon mit meinen Wunschkeywords gut bei Suchmaschinen positioniert. Seit der neue Shop bereits inoffiziell auf dem Server ist, bewegte sich einiges und ich sprang z.B. mit dem Keyword "Handysocken" auf Platz 2 bei google.de - als Schweizer Domain nicht einfach.
Also alles in allem empfehle ich Magento Personen, welche einen vielseitigen und flexiblen Shop suchen, bereit sind etwas mehr für den Aufbau und Betrieb zu investieren, vielleicht in mehreren Sprachen und unter verschiedenen Domains ein grosses und vernetztes Sortiment anbieten und mehr als einfach "nur" einen Shop möchten.
Personen, welche eine einfache Lösung suchen, um schnell und kostengünstig Produkte anzubieten und flink ein schönes Design brauchen sind nach wie vor mit den wie hier im Blog gehandelten Alternativen besser bedient (Oxid, OsCommerce, XT, etc..)
Aber wie heisst's so schön: no risk, no fun?!
dastotepferd - #33 - 09.05.2009 08:42 - (Antwort)
Zum Artikel hat er absolut recht.
Ich frag mich wieso hier viele schreiben sie können sich nciht anschließen denn hier werden fakten beschrieben keine Meinung (größtenteils)
Mittlerweile haben wir Version 1.3.1 und es hat sich gezeigt was bereits abzusehen war - magento ist auch nicht umfassend kompatibel out of the box mit seinen diversen extensions
auch der einsatz von zend halte ich persönlich für stark fragwürdig. sie erleichter dem entwickler zwar ein schnelles entwicklen kleiner apis aber für den riesen star des opensourcehimmels.. weis nicht das halte ich für bedenklich und nicht durchdacht
problem auch durch die xfache kapselung sind die compilezeiten unsäglich. ohne optimizer nicht zu verwenden
magebnto hat gute anseätze ja. die zukunft ist es in dieser form definitiv nicht.
es ist offensichtlich von a-z so ausgelegt das es zwar optisch beeindruckt aber im hintergrund (vom design der templates bishin zum edit einfachster textblöcke ohne support und schulung selbst für spezialisten alles andere als schnell und einfach sein soll
auch das lizenzmodell wird nun bedenklich. so gibt es nun eine comerzielle version für läpische 9tsd dollar im jahr mit erweiterten funktionen
ich denke magento wird der vorreiter werden für etwas anderes der die ideen übernimmt und sie wirklich brauchbar umsetzt
auf diesen strukturen allerdings wird selbst mit viel weiterentwicklung es noch min 3 -5 jahre dauern und die frage ist ob es dann nicht endgültig kostenpflichtig wird
Franz-Peter - #34 - 12.06.2009 11:17 - (Antwort)
Wenn ich mir die Forenbeitrage der Community auf der Magento Seite so durchlese, dann werden die Probleme sehr deutlich. Was macht den so ein Shopsystem so normalerweise? Es zeigt Produkte in einem Online-Katalog. Dies kann Magento. Aber wie kommen die Produkte da hinein? Und genau hier patzt Magento auf ganzer Linie. Es gibt keine offizielle Importmöglichkeit für Kategorien! Ein Un-Ding in Zusammenarbeit mit Großhändlern. Ebenso ist der Attributeimport nicht ganz unproblematisch. Es ist nicht mit einer einfachen CSV-Datei getan, da Magento zwar die meisten Produktdaten so importieren kann, aber eben nicht alle. Dies gilt z.B. für das Attribut Hersteller ebenso wie für Attribute wie Farbe, Größe, Form usf..
Offiziell geht dies bisher nur, indem man bspw. Kategorien vorher anlegt, ebenso Hersteller und sonstige Konfigurationen. Und dann findet man die entsprechenden ID Nummern, die Magento erzeugt hat, heraus, am besten über phpmyadmin, notiert sich diese und fügt die dann passend von Hand in die CSV Datei ein. Lustig wird das bei 60 000 Produkten in 5 Stammkategorien mit ein paar Hundert Unterkategorien. Am besten benutzt man dazu Excel, dass dann per Makro ein wenig Arbeit abnimmt und importiert dann das dort erzeugte File in 20 bis 30 Stunden über Magento Dataflow (das ist nämlich grottenlangsam).
Meiner Auffasssung nach hat man Magento nur deswegen in einer Community Edition herausgebracht, damit die Community kostenlos fleissig Module programmiert, die dann in die kommerzielle Version einfließen, weil Varien dies aus Kosten- und Zeitgründen nicht selbst auf die Reihe bekommt.
Eine wichtige Komponente, nämlich ein RMA Modul, fehlt gänzlich. Und wer Module programmieren will, der muss entweder, mangels ausreichender Doku, selbst herumsuchen, oder meldet sich kostenpflichtig als Entwickler an. Geht's noch?
Mr. Foo - #34.1 - 16.06.2009 15:07 - (Antwort)
Das stimme ich dir zu - vorallem Frage ich mich warum man Magento unbedingt brauchen könnte. Andere Shopsysteme gibt es doch auch - den Schritt zu Oxid habe ich bisher in keinster Weise bereut. Funktioniert ist flexibel und die neue Community Edition (kostenlos) kann sich sehen lassen.
dhe - #34.1.1 - 19.06.2009 18:12 - (Antwort)
Schliesse mich an. Oxid ist ein wirklich tolles System. Funktioniert reibungslos. Templating deutlich einfacher, selbst für jemanden wie mich, der von diesem ganzen MVC-"getModel"-Gedöns keinen Schimmer hat.
Und jetzt noch als OpenSource - Daumen hoch.
Dazu noch (teilweise) deutsches Produkt aus Freiburg! Sollte man unterstützen.
gruß
Franz-Peter - #34.1.1.1 - 22.06.2009 12:06 - (Antwort)
Das mit dem getModel ist kein Riesen-Problem. Das Problem bei Magento ist, dass es, dank php-Problemen, ab etwa 8000 Produkten mit einer großen Anzahl an Kategorien dermassen lahm wird, dass es als Shopsystem sehr langsam wird. Da haben die Entwickler wohl so programmiert, dass erst ab PHP 5.3 und PHP 6 Besserung in Sicht ist. Es gibt mit Zend/PHP 5 in der derzeit verfügbaren Version erhebliche Probleme, die Fehler sind auch bekannt.
Bei Oxid fehlen derzeit noch bestimmte Module wie ein Versandmodul für UPS mit Live Quoten, Zahlungsmodule für PayPal oder Moneybookers. Wer das nicht benötigt, für den scheint mir Oxid auch die bessere Wahl zu sein.
dhe - #34.1.1.1.1 - 24.06.2009 14:55 - (Antwort)
Paypal bereits möglich:
http://www.oxid-esales.com/produkte/oxid-efire/portlets/paypal
UPS durch Drittanbietersoftware ebenfalls (O-Ton: Kollege. Quelle folgt)
MfG
Daniel - #36 - 18.08.2009 10:16 - (Antwort)
"Sucht mal nach: Mage::getModel('catalog/product')->getCollection() das wird sehr oft verwendet. Hierbei werden alle Produkte geholt und erst später sortiert!"
Das die Produkte geholt werden und später erst gefiltert stimmt schlichtweg nicht. Die Collection die geholt wird ist einfach ein Object, das imstande ist die Datenbankabfrage zu bearbeiten, die für das laden der Produkte benutzt wird.
Erst beim $collection->load() werden die Produkte geladen.
Mr. Foo - #36.1 - 25.08.2009 11:41 - (Antwort)
Hi Daniel,
ich habe damals das Ding durch den Zend Profiler und Debugger gejagt. In dieser Version war es jedenfalls so.
Da das Magento-Team auch an der Geschwindigkeit gearbeitet hat, kann ich mir gut vorstellen, dass dieses Problem jetzt behoben ist.
Michael - #36.1.1 - 09.12.2009 13:08 - (Antwort)
Hi,
wie wäre es wenn Du das oben in Deinem Beitrag mal korrigierst? Zumindest wäre es fair/wissenschaftlich fundiert, wenn Du die Versionsnr. auf die sich Deine Aussagen beziehen erwähnst. So kann ich den Beitrag nur als haltlos einstufen.
Leider ist es so, dass Dein Beitrag im Netz sehr oft Erwähnung findet. Deine veraltete Bewertung des Systems wird somit verbreitet. Ich würde es daher nur fair finden wenn Du einen kurzen Kommentar in Deinem ursprünglichen Beitrag einfügst. Und wenn Du nur die Versionsnr. der verwendeten Magento Version erwähnst.
Mit freundlichen Grüßen
Michael
Mr. Foo - #36.1.1.1 - 10.12.2009 11:53 - (Antwort)
Hallo Michael,
einen entsprechenden Hinweis habe ich jetzt am Anfang dieses Artikels über Magento eingefügt.
Freelancer - #37 - 31.08.2009 14:04 - (Antwort)
Ich habe bis vor kurzen nur XT:Commerce im Einsatz gehabt ... Ich werde einfach mal dieses Magento ausprobieren und ausgiebig testen.
Mr. Foo - #37.1 - 31.08.2009 14:23 - (Antwort)
Würde mich freuen, wenn du deine Erfahrungen hier mit uns teilst ![]()
Ralf Zmölig - #38 - 01.09.2009 10:40 - (Antwort)
...wir projektieren gerade ein umfangreiches Projekt auf Basis Magento, da wir nach eingehender Evaluation zu dem Schluss gekommen sind, dass Magento eine echte Alternative zu allen anderen im Markt ist.
Pierre Braun - #39 - 01.09.2009 20:00 - (Antwort)
Kann mich dem Ersteller nur anschließen. Dieses Stück Source Code ist ein Witz. Ich habe stundenland damit verbraucht, dass erst mal auf den Server zu bekommen. Und als ich was vin InnoDB ahnte, wusste ich das Unheil kommt. Und es kam als ich die Datenbank anguckte. Ich bin jetzt seit 20 Entwickler, aber so viel Tabellen und vor allem Indexe sind mir noch nicht für einen Shop zu Gesicht gekommen. Unglaublich. Kein Wunder das dieses System langsam ist. Ich hätte dieses DB-Design nach 2 Wochen um 50% schlanker und 300% schneller gemacht. Bei Joomla war es ja auch so: Da wird dann auch einen Primärschlüssel noch mal ein Index gelegt. Sehr clever, wirklich sehr clever. Ich habe es nach 10 Minuten Anschauen sofort wieder vom Test-Server entfernt. Wie man für so ein System tausende von Dollar ausgeben kann, bleibt mir verborgen.
Franz-Peter - #40 - 02.09.2009 14:44 - (Antwort)
Da ich auch beabsichtige irgendwann demnächst von oscommerce auf ein neues System umzusteigen, habe ich mir mal diverse Shopsysteme angesehen. Es ist schlussendlich 1 übriggeblieben, das dazu noch kostenlos ist: Open Cart.
Das Ding ist recht gut gemacht und ziemlich einfach zu durchschauen, es ist eigentlich bzgl. Datenbank fast identisch mit osc, somit fällt die Migration leicht. und es läuft verdammt schnell.
Magento liegt bei meiner Entscheidung inzwischen ad acta. Zu langsam und definitiv zu schwierig. Dazu noch fehlerhaft. Wer mal versucht hat dort mehr als 700 Kategorien und Subkategorien zu importieren wird schnell feststellen, dass das System ab dieser Größenordung zumacht bzw. sehr sehr langsam wird. Vielleicht irgendwann mal, aber momentan zu komplex.
Noch ein Peter - #41 - 02.09.2009 22:37 - (Antwort)
Ich muss gerade leider eine modifizierte Magento-Version anpassen, da bei der alten Fassung nach einem Update anschließend einem leider Alles um die Ohren fliegt. Darum mal meine bisherigen Eindrücke:
Wer ein einfach zu administrierendes und optisch anpassbares Shop-System mit vielen Funktionalitäten haben mochte, der ist mit Magento gut bedient.
Wer ein Shop-System sucht, wo man mit einem gewissen Aufwand per Programmierung zusätzliche Funktionalitäten einbauen möchte, der kann auch noch mit Magento leben.
Wer aber ein Shop-System seinen eigenen Wünschen entsprechend modifizieren möchte, für den ist imho Magento die pure Hölle.
Eine gute Doku für Entwickler? Fehlanzeige! Eine saubere und logische Struktur innerhalb des Codes? Fehlanzeige! Eine vernünftige(!) Vererbung mit OOP? Fehlanzeige! Klassen werden bis zu 14-16 Mal(!) miteinander verbunden. Formatierungsanweisungen lümmeln sich sich in abstrakten(!) Klassen herum. Die Vererbung ist nicht zu überblicken. Gibt es eigentlich ein UML-Diagramm davon? Muss scheußlich aussehen.
Abstrakte Klassen können wohl nicht überschrieben werden, statt dessen müssen alle(!) abgeleiteten Klassen überschrieben werden. Ein vernünftiges Debugging? Bei all dem Ajax-Gekröse (vor Allem im Backend) praktisch nicht möglich. Objekte werden zigmal unter anderem Namen erzeugt und bringen den Zend Profiler fast zum Absturz (siehe DB-Zugriff).
Zur Performace. Gibt es die überhaupt? Auf einem "normalen" Server ist das Ding eh nicht zu betreiben, da braucht man schon eine performante Stand-alone-Kiste. Und das nur nur, weil die erzeugten Objekte riesig sind. Das geht auch anders.
Das Grundkonzept mag ja sehr griffig sein, aber die Umsetzung ist imho eine Katastrophe. Support im Forum? Viele Fragen, wenig Antworten. Empfehlungen im Internet? "Du musst den Core ändern" und beim nächsten Update ist alles für den A***sch. Meine Schlußfolgerung: da wollte einer mal einen richtigen tollen Shop bauen, hat sich aber tierisch im Code verheddert. Vielleicht war das sogar Absicht, damit man einen Support-Vertrag abschließt.
Ich schaue mir als Nächstes mal Oxid an, vielleicht hat man da vernünftig programmiert. Denn sollte ich mich angenommenerweise mit dem Quellcode von Magento als Entwickler irgendwo bewerben, dann würden die mich auslachen. Zu Recht!
Michael - #41.1 - 07.01.2010 17:33 - (Antwort)
Wenn ich das schon höre "nach einem Update fliegt einem alles um die Ohren"... Wenn man im Core rum fingert ist das kein Wunder. Der modulare Aufbau von Magento ermöglicht jedoch eine Anpassung des Systems OHNE den CORE anzufassen!
Wenn man von dem System aber zu wenig Ahnung hat kommt natürlich mist bei raus.
Nur, weil ich Golf fahren kann, kann ich auch nicht Formel 1 Autos fahren. Und wenn ich es doch versuche, dann endet das möglicherweise mit einem Crahs...
Merkwürdige und völlig informationsfreie Diskussion hier.
Franz-Peter Scherer - #42 - 15.09.2009 14:43 - (Antwort)
Was hat eigentlich Magento mit einem MVC-Design zu tun, es erinnert doch eher an MCV (Mainzer Karneval Verein).
Was nutzt das tollste Grundkonzept, wenn bis heute (aktueller Forenstand) noch immer darüber diskutiert wird, wie man Daten in die Datenbank reinbringt. Magento scheitert doch schon beim Import. Ich sehe da auch keinen Entwicklungsfortschritt.
Andreas - #42.1 - 15.09.2009 17:52 - (Antwort)
Der Import ist in der Tat ein Manko. Habe selbst gerade für einen Kunden 500 Produkte in einen neuen Shop importiert und musste den grössten Teil von Hand bearbeiten.
Wenn man aber diese Hürde mal überwunden hat, steht ein 1A-Shopsystem, welches als Basis erst noch kostenlos ist! Ich erweitere selbst meinen Shop handysocken.ch laufend mit neuen Extencions und entdecke immer wieder super nützliche Funktionen. Der Magento Hype - ob berechtigt oder nicht - hat jetzt den Vorteil, dass die Anzahl an Extencions rasant wächst. Beim meinem vorherigen OsCommerce-Shop musste ich die meisten Erweiterungen von Hand reinschreiben, fand keine gescheite Lösungen fürs CMS oder gewünschter Funktionen. Mit Magento kann ich die Shops endlich benutzerfreundlicher gestalten. Da ist ein Importproblem das kleinste weil bei einem wirklich grossen Kunden kann dies irgendwo in Asien zum kleinen Geld in Auftrag gegeben werden. Wer den Shop selbst baut, mit wenigen hundert Produkten, kann sogleich die Möglichkeit nutzen die Attribute zuzuweisen und die Texte zu überarbeiten.
Man muss sich halt die Frage stellen, wieviel Aufwand einem ein neuer Shop wert ist? Und ob ein neuer Shop überhaupt nötig ist?
Franz-Peter - #42.1.1 - 05.10.2009 11:14 - (Antwort)
Dann stelle ich mir aber die Frage, ob der Shop nur aus Designgründen ist oder ob ich mit dem Shop auch was verkaufen will. Bei 20 000 bis 50 000 Produkten mit über 700 Kategorien bzw. Unterkategorien geht bei Magento nix mehr. Das System wird quälend langsam. Daher stelle ich mir die Frage was Magento für ein Fortschritt sein soll, wenn oscommerce (immerhin schon weit über 10 Jahre alt) damit keine Probleme hat?
Man kann alle anderen Shopsysteme mit entsprechender Anpassung ebenfalls benutzerfreundlicher gestalten.
Andreas - #42.1.1.1 - 05.10.2009 15:58 - (Antwort)
Ich denke wenn du wirklich einen Shop mit 20'000 bis 50'000 Artikeln hast wirst du ein eigenes Shopsystem programmieren lassen oder ein professionelles System mieten. Magento bietet ja auch eine kostenpflichtige Enterprise-Edition, welche du natürlich dann auch auf einem entsprechend starken Server packen musst. Meine Kunden sind meist überrascht, wenn ich Ihnen den Traum nehme, mit einem 0815-Host für 5 EUR könnten sie Magento betreiben.
Magento ist aus meiner Sicht weder für Anfänger noch für die grossen wie Amazon etc. gemacht, sondern eben für die Zwischenschicht mit wenigen 1000 Produkten. Bis zu dieser Menge leistet Magento alles nötige - wenn man selbst programmieren und designen kann, sogar kostenlos.
Mir stellte sich beim alten OsCommerce-Shop die Frage, ob ich Zeit investiere möchte um den Shop kundenfreundlicher zu gestalten, die Services auszubauen - somit Mehrumsatz erhalte - oder ob ich Zeit investieren muss, um überhaupt einmal ein angenehmes Backend zu haben.
Aber wer bereits seit Jahren mit einem Shopsystem arbeitet, dies modifiziert hat und damit zufrieden ist soll dabei bleiben und sich lieber auf seine Kunden konzentrieren als irgend einem Hype nachzurennen.
Denn wer mit einem OsCommerce keine Konversationsrate von mindestens 5% herausholt wird dies auch nicht mit einem Magento erreichen - in diesem Fall sollte sich der Shopbetreiber besser mit Marketing und der Kundenbetreuung befassen oder sich überlegen diese Aufgabe an Personen wie mich outzusourcen, welche sich darauf konzentrieren dem Kunden Mehrwert zu bieten.
Franz-Peter - #42.1.1.1.1 - 12.10.2009 19:26 - (Antwort)
Ach so, Magento taugt also nicht für mehr als wenige tausend Produkte. Bin derzeit am Umstellen von OSCommerce auf xxx. Dafür maßgeblich war zuerst einmal der Import von einer großen Zahl von Produkten und Kategorien, wie sie nun mal jeder Distributor bietet. Dazu habe ich mein entsprechendes OS commerce Skript umgepfriemelt und an andere Shopsysteme angepasst. Weder XT commerce noch OpenCart haben damit irgendwelche Probleme.
Im Magento Forum wird diesbezüglich noch über die Möglichkeit nachgedacht Kategorien per CSV zu importieren bzw. Kategorien und Produkte + Bilder.
Ob das Admin-Backend in Magento angenehm ist bezweifle ich zumindest. Der Produktimport ist das A und O eines Webshops. Da sieht es bei Magento allerdings noch sehr schlecht aus.
Michael - #42.1.1.1.2 - 07.01.2010 17:37 - (Antwort)
Natürlich kann man Magento-Hosting auch schon für 15€ pro Monat bekommen.
Und was sind denn Deiner Meinung nach Shops mit wenigen 1000 Produkten? Jack Wolfskin und PC Spezialist laufen beispielsweise bereits auf Magento. Globetrotter launcht seinen neuen Shop auf Magento meineswissens dieses Jahr. Aber das sind wohl alles kleine Fische...
Jan - #43 - 22.10.2009 10:48 - (Antwort)
IHR SPRECHT MIR AUS DER SEELE
Dachte ich wäre der einzige, der nicht vom Magento-Hype-Virus infiziert wurde, obwohl ich anfangs schon begeistert war.
Nachdem ich mich dann mit der Templateengine und diversen Bugs ala Anzeige des richtigen Preises im Warenkorb TOTGEÄRGERT habe, war ich gar nicht mehr überzeugt. Als ich dann ein eigenen Modul programmieren wollte und merkte, dass es ja eigentlich keine richtige Doku dafür gibt, man sowieso nie weiß welche Datei bzw. Klasse für was genau jetzt zuständig ist (siehe 14 fache Vererbung) und man alles mühselig durch Foren und Google rausfinden muss habe ich es ganz sein lassen.
FAZIT: Sie wurden geprüft und für unzureichend empfunden !
Für ein neues Projekt muss ich mich jetzt zwischen Veyton und Oxid entscheiden
Franz-Peter - #43.1 - 26.10.2009 12:27 - (Antwort)
Was mir sowohl bei Veyton als auch Oxid missfällt ist, dass beide Systeme (bei Oxid ab Professional Edition, beim anderen System offensichtlich bei allen Versionen) die Dateien über Ioncube bzw. Zend verschlüsselt sind. Man kann somit also dort nicht so einfach ein Modul selbst programmieren, das geht bei Oxid z.B. nur in der Community Edition.
Ansonsten gilt, dass beide Systeme bzgl. Leistungsfähigkeit keinesfalls hinter Magento zurückstehen. Deren vermeintliches Problem, wie auch von OScommerce, Opencart, Prestashop usf. ist, dass die Datenbank eben auf MyIsam und nicht auf InnoDB beruht. InnoDB hat den Vorteil der Transaktionssicherheit, wobei ich diese Thematik für überbewertet halte. Wenn man bei MyIsam beachtet, dass man z.B. nicht einfach Kategorien löscht, die Produkte enthalten oder Kunden, die Bestellungen getätigt haben, dürfte der normale Shopbetreiber ansonsten mit MyIsam auch keine Probleme haben. InnoDB hat gewisse Vorteile bei hochfrequentierten Shops. Wenn man sich aber mal die zahlreichen Online-Shops betrachtet, so scheinen auch gut frequentierte Shops immer noch auf MyIsam zu setzen.
Franz-Peter - #44 - 26.10.2009 15:02 - (Antwort)
Apropos Ioncube oder zendOptimizer und Verschlüsselung. Ich hatte vor etwa einem halben Jahr auf einen anderen Server-Provider gewechselt. Die www Adresse blieb gleich, es hat sich nur die IP geändert. In meinen OSC Shop hatte ich einige Kaufmodule z.b. TagCloud und Data Feeds (google-base, xml feed etc.) installiert. Alle diese Files werden encrypted (IonCube oder Zend Optimizer) geliefert.
Die Funktionen liefen auch auf dem neuen Server, aber nur für 2 Wochen. Ich bekam von der entsprechenden Firma eine email, dass man die Funktionen deaktiviert habe und tatsächlich, im Shop waren die TagClouds nicht mehr vorhanden, ebenso funktionierten die Datafeeds nicht mehr. Da solche Sachen nur über den Admin Bereich zu deaktivieren sind und ich der Firma keinerlei Zugangsdaten für FTP, den Shop und schon gar nicht für den Admin Bereich habe zukommen lassen, ergibt sich nur ein einziger Rückschluss. In den verschlüsselten Dateien ist wohl ein Mechanismus eingebaut, der solche Abschaltungen bewerkstelligen kann. Wer dabei Böses denkt?
Ich rate, inzwischen klüger geworden, grundsätzlich von verschlüsselten Dateien ab, da man eben nicht wissen kann, ob deren Programmierer da irgendwas mit eingefügt haben, das unerlaubten Zugriff ermöglicht.
Jan - #44.1 - 27.10.2009 19:43 - (Antwort)
Ja leider gibt es meiner Meinung nach kein wirklich gutes Shopsystem ohne Haken.
Ich habe alles mögliche getestet(Magento,Prestashop,Opencart, OSC 3,Ecombase Shop,Chromium,Oxid und und und) und alle haben Vor- und Nachteile. Letztendlich sind aber die meisten OpenSource Lösungen Nischenprodukte die vlt. gut durchdacht jedoch zu "klein" sind. Es gibt da zu wenig Drittanbietersupport (Zahlungsmodule, Anbindung an andere Internetdienste, Weiterentwicklung und Plugins). Shopsoftware ist mittlerweile erwachsen geworden und zu komplex und vor allen DINGEN ZU ERFOLGSENTSCHEIDEND, dass man auf eine kostenlose Version baut und versucht alles mögliche selber zu integrieren, um zu sparen. Dazu müsste der Tag 72 Std haben. Somit braucht man ein System für das es alles möglichen Funktion und Features bereits gibt. Zahlungsanbieter und andere Drittsoftwareanbieter habe zudem auch nur begrenzte Möglichkeiten und können ihre Plugins nur für die wichtigsten Shopsoftwaren verkaufen.
Summasumarum macht es sehr viel Sinn auf eine große weit verbreitete Standardsoftware zu setzen. Schließlich möchte man ja nicht alle 2 Jahre eine neue Shopsoftware einführen. Gute Software hält übrigens 10 Jahre und mehr !
Folglich muss ich mich für ein System entscheiden, dass ständig weiterentwickelt wird,dessen Architektur es mir erlaubt selber Software zu schreiben, das aber gleichzeitig weit verbreitet ist, so dass viele neue Feature und Funktionen nicht von einem selber bereitgestellt werden müssen.
Bestimmt könnte man noch weitere Merkmale auflisten besonders aus marketing-strategischer Sicht, aber erfüllt eine Shopsoftware diese Aspekte kann sie ohne Probleme an die eigene Strategie angepasst werden.
Sicherlich ist es dabei optimal, falls der komplette Code Open Source ist.
Ob kostenlos oder nicht.
Beachtet man all diese Aspekte schränkt sich die Auswahl der Shopsoftware auf folgenden ein:
Magento
+komplett Open Source
+weltweite Weiterentwicklung durch neue Plugins zentral verwaltet über magentos webseite
+moderne,enorm flexible Softwarearchitektur
+großer Leistungsumfang
-neue Features wichtiger als Fehlerbehebung
-langsam und resourcenfressend
-zu komplex - schwierig zu erlernen - aufwendig, falls es individuell angepasst werden soll
-viele Fehler
Fazit: Meiner Meinung nach überwiegen die Nachteile eindeutig. Shopsoftware muss für kleine und große Shops immer schnell laufen. Auch ohne extremes Feintuning am Server!
Zudem wird die Weiterentwicklung und Fehlerbehebung durch die Komplexität aufwendig und teuer.
Oxid
+schnell
+viele Plugins und Anbindung an Drittanbieter
+ständige Weiterentwicklung
+professioneller Support
+Oxid eFire SaS System
-Ioncube geschützt
Fazit: Ich habe die Oxid Community Edition installiert. Sie läuft schnell und stabil und hat viele Funktionen.
Jedoch ist das Backend nicht zeitgemäß von Bedienung und Aussehen.
Die Community Edition ist übrigens nicht Ioncube geschützt. Die Shop- und Pluginarchitektur war zudem auf den ersten und auch zweiten Blick nicht ganz schlüssig. Die meisten Oxid Shops, ,die ich betrachtet habe sahen zudem irgendwie gleich und etwas veraltet aus (z.B. www.edeka24.de oder www.maerklinshop.de). Klassisches Footer-column.left-body-column.right-footer design.
Evtl. ist das Templatesystem nicht flexibel genug.
Veyton:
+gute Architektur, die bestimmt fähig ist mehrere jahre zu halten
+einfaches und trotzdem flexibles Pluginsystem
+sehr schönes und zeitgemäßes Backend
+gutes Templatesystem
+relativ billig im Vergleich zu anderer kommerzieller Software
+aufgrund der weiten Verbreitung von XTCommerce 3 wird es wohl in Zukunft viele Plugins und Anbindung an Drittanbieter geben, da nicht wenige irgendwann auf Veyton umsteigen werden.
-Fehlerbehebung wichtiger als neue Features
-teilweise Ioncube geschützt
-kein Wartungsvertrag möglich
-nicht mehr OpenSource
-noch zu wenig Dokumentation aus Entwicklersicht z.B. über die SOAP
Fazit: Viele beklagen den Support von Veyton und deren Umstellung von OpenSource zur kommerzieller Software (siehe Ecombase). Zum Support kann ich allerdings nichts sagen und bleibe daher neutral.
Jedenfalls habe ich Veyton lokal installiert und muss sagen, dass es von allen Lösungen die ich installiert habe (und das waren viele
) die Beste war. Sehr gutes Backend, gute Systemarchitektur, guter Funktionsumfang Out of the Box, einfaches Pluginsystem.
Leider gibt es soweit ich weiß bei XTCommerce keinen Supportvertrag, so dass Softwarefehler sofort behoben werden müssten.
Alles in allem habe alle ihre Macken
und es gibt kein System, das ich uneingeschränkt empfehlen würde.
Aus meiner Sicht ist doch der beste Kompromiss Veyton.
Zu Enterprisesoftware wie z.B. ePages oder Intershop kann ich leider nichts sagen, da ich diese nicht persönlich kenne.
Ich weiß jedoch, dass sie extrem teuer sind und zudem noch hohe monatliche Kosten mit sich bringen. Also nur was für welche die schon groß sind.
Vom Funktionsumfang sind sie den billigeren Lösungen aber bestimmt nicht haushoch überlegen.
Jan - #44.1.1 - 29.10.2009 09:52 - (Antwort)
Im Kommentar oben haben sich einige Fehler eingeschlichen. da war ich wohl teilweise zu schnell
Somit braucht man ein System für das es alle möglichen Funktion und Features bereits gibt.
...ihre Plugins nur für die wichtigsten Shopsoftwaren entwickeln.
Sicherlich wäre es dabei optimal, wenn der komplette Code Open Source ist.
...
Veyton umsteigen werden.
+Fehlerbehebung wichtiger als neue Features
Franz-Peter - #44.1.2 - 29.10.2009 11:01 - (Antwort)
Das Template System von Oxid Community ist nicht veraltet. Es beruht, wie das von Veyton, Prestashop, Interspire, CS-Cart usf. auf Smarty. Man kann mit Smarty so ziemlich jedes Layout hinbekommen s. Prestashop. Wenn man selber nicht Webdesigner ist, sollte man das Design in qualifizierte Hände geben. Eine attraktive Shop Optik ist ein entscheidendes Kriterium für den Kunden, weit entscheidender als die diversen Optimierungen für Suchmaschinen.
OpenCart, ChromiumCart und OScommerce Alpha 3.x setzen auf MVC +L, was gegenüber Smarty den Vorteil von sehr schnellem Seitenaufbau hat und relativ einfach zu durchschauen ist. Ebenso benötigt man auch keine zusätzlichen Kenntnisse über Smarty, da eben nicht vorhanden.
Mir persönlich ist, aus obigem Grund, wichtig, dass der Source Code offen ist, auch bei Kaufshop-Lösungen. IonCube oder ZendOptimizer benötigen zusätzlich Rechenleistung für die Entschlüsselung und ermöglichen Zugriff sozusagen durch die HIntertür in meinem vorherigen Post beschrieben.
Es gibt mittlerweile sogar Anbieter, die sozusagen automatisierte Migration von einem auf ein anderes Shopsystem ermöglichen. Bzgl. Kundendaten ist dies äußerst fragwürdig.
Ich wüsste auch sonst nicht wozu eine Sourcecode-Verschlüsselung ansonsten dienen sollte. Denn, mal ganz gehässig formuliert: abgesehen von Magento können die anderen Shoplösungen eine gewisse Ähnlichkeit mit OScommerce wohl kaum verleugnen.
Jan - #45 - 29.10.2009 12:58 - (Antwort)
Gute Argumente aber trotzdem bleibt die Frage ? Welches System soll man nehmen ?
Franz-Peter - #45.1 - 29.10.2009 14:37 - (Antwort)
Man sollte das System nehmen, mit dem man sich selbst, wenn es um ein paar einzufügende Änderungen geht, am besten zurecht kommt. Ich habe mich daher gegen Smarty und gegen Magento entschieden.
Mir war wichtig, dass ich diverse Module z.B. für Zahlung oder Export leicht selbst programmieren kann und dass eine funktionierende Excel Anbindung vorhanden ist. Ebenso sollte das System bzgl. Datenbankaufbau nicht allzuweit von OScommerce entfernt sein. Sollte OScommerce innerhalb dieses Jahres irgendwie eine brauchbare Version jenseits von Alpha bieten, werde ich dabei bleiben. Andernfalls werde ich OpenCart nehmen, da dort die Excel Anbindung mittels Contributions sehr gut funktioniert, ebenso funktioniert dort mit einigen Änderungen mein Script für die Distributorenanbindung. Das Shop Design (Templating) überlasse ich jemandem, der dafür qualifiziert ist.
Magento entfällt, weil mir ein automatischer Produktimport vom Distributor wichtig ist und bisher vom Magento Team auch offensichtlich keinerlei Priorität genießt. Ebenso überzeugt die sonstige Performance in normaler Serverumgebung nicht. Das Teil ist auf Zend optimiert, läuft dort wohl auch richtig gut, aber welcher Provider bietet denn hierzulande zu einem akzeptablen Preis einen Zend Server.
Jan - #46 - 29.10.2009 17:09 - (Antwort)
Ja falls OSC3 endlich mal fertig wird und es ein vernünftiges Pluginsystem bereitstellt ist dies wohl die beste Alternative.
Aufgrund der enormen Verbreitung von OSC werden dann auch viele Hersteller bei der Entwicklung der Schnittstellen, Zahlungsmodule etc schnell aufschließen.
Diese Lösung wäre mir natürlich auch am liebsten aber da gehts ja null voran
magento - #47 - 09.12.2009 12:56 - (Antwort)
ich finds super, dass dieser beitrag bei google fast immer auf der ersten seite zu finden ist, wenn man nach irgendetwas in verbindung mit magento sucht ![]()
Bockerl - #48 - 31.12.2009 12:01 - (Antwort)
Ich habe dieses Magento mal ausprobiert ... Ich hatte nach 3 Stunden irgendwie das Gefühl, dass jetzt der Server hängt. Ich nutze lieber XT:Commerce weiterhin.
Tom - #49 - 01.01.2010 19:44 - (Antwort)
Toller Blog,
sehr informativ. Ich persönlich verwende ZenCart und würde gerne Eure Meinung über diese Shoplösung erfahren.
Ich habe leider keinen Vergleich und habe ZenCart mehr durch Zufall gewählt.
aaa - #50 - 19.01.2010 11:01 - (Antwort)
ja mann. richtig scheise diese verdammte scheisse! pisskack kotze!
Sammy - #51 - 25.01.2010 11:16 - (Antwort)
Hallo,
ich arbeite gerade an einem Magento Shop und möchte hier keine persönliche Meinung, weder pro noch kontra, zu Magento abgeben. Nur ein kleines Beispiel, warum Magento performancetechnisch so schlecht da steht:
Wir arbeiten mit einigen Extensions. Ich habe mir im Adminbereich mal das Mage_Sales_Model_Order Object zu einer Bestellung ausgeben lassen. Das hat mir mehr als 27.000 Zeilen in der Logdatei erzeugt. Allein mein Datenbank Passwort fand ich ca. 80mal darin.
Litoya - #52 - 17.03.2010 14:02 - (Antwort)
Hm, der Artikel ist nun vom Sommer 2008. Interessant wär's zu wissen ob und wenn ja wie sich das System weiterentwickelt hat. Oder gibt's schone einen Folgebeitrag?^-^
Mr. Foo - #52.1 - 17.03.2010 15:00 - (Antwort)
Lieber "Suchmaschinenoptimierer", wenn du dich ein wenig schlauer anstellst bekommst du auch einen Backlink.
So aber nicht - nich böse sein ![]()
Litoya - #52.1.1 - 19.04.2010 13:54 - (Antwort)
ah, nein
Also ich fand meinen Kommentar sehr einfallsreich.
Aber gut aufgepasst. ![]()
MartialMac - #53 - 06.05.2010 00:03 - (Antwort)
Der Autor hat völlig recht und mit seinen Argumenten auch bewiesen, dass er weiss wovon er redet! Leider gilt das Gesagte auch heute noch für Magento!
Ich war am Anfang auch begeistert nachdem ich das ganze Marketing-Gesülze gelesen hatte und habe einfach an meinem Können gezweifelt, als ich über die zahlreichen Unfähigkeiten der Software gestolpert bin. (So wie das ein fairer Nutzer/Entwickler nun einmal tut.)
Aber am Ende kam heraus, das nicht ich zu blöd war sondern das das ganze System von Grund auf unbrauchbar ist! Gigantische Zeitverschwendung. Durch das Marketing eingefangen und in die Irre geführt worden.
Es wäre besser die "Macher" würden mehr Kraft auf die Software verwenden als auf ihre massiven Werbebotschaften und gekauften bzw. gefakten Pressemitteilungen und Forenbeiträge von wegen "Bei mir läufts". Das ist die übliche Verarsche!
Wenn ich für einen VW-Käfer einen 5.000 PS-Bomber-Motor benötige habe ich i-was falsch gemacht ![]()
Michael - #53.1 - 06.05.2010 14:01 - (Antwort)
Hi,
ich versuch noch einmal eine Mitteilung zu posten, vielleicht wird sie dieses mal dargestellt.
Deine pauschale Aussage "...sondern das das ganze System von Grund auf unbrauchbar ist!" gefällt mit. Besonders der wissenschaftliche Anspruch den Du da Dich gestellt hast.
Leider zeigt Deine Aussage "Der Autor hat völlig recht und mit seinen Argumenten auch bewiesen, dass er weiss wovon er redet! Leider gilt das Gesagte auch heute noch für Magento!" zeigt, dass Du Dich gar nicht mit dem System beschäftigt haben kannst. Der Autor hat seine Aussagen auf Basis der ursprünglichen Magento Version getätigt. Diese ist mittlerweile schon etliche Male überarbeitet und verbessert worden.
Und auch Dein Vergleich mit dem VW-Käfer hinkt. Magento ist kein Käfer sondern eine Boing 747, benötigt aber nur soviel Treibstoff wie ein Formel-1 Auto... würde ich jetzt einfach mal behaupten. Oder meint Ihr, dass solche großen Webhoster wie Mittwald Medien, die das Magento-Hosting bereits ab 5EUR anbieten auch alle "verarschen"?
Aber ich möchte gar nicht zu sehr ins Detail gehen. Ich frage mich nur, wie Magento das am schnellsten wachsende E-Commerce Tool sein kann, wenn es doch nur heiße Luft ist? Glaubt Ihr hier wirklich alle, dass die ganzen Agenturen Ihre Kunden verarschen und Magento eigentlich scheiße ist?
Wieso springen dann die großen Fische alle mit auf den Zug? Weil sie sich von einer kleinen Software-Firma "verarschen" lassen?
Klar, und Elvis lebt!
Ihr setzt wahrscheinlich alle auf OSCommerce, oder? Dann will ich Euch gar nicht von Magento überzeugen. Nutzt weiterhin Euren Feuerstein zum Feuer machen...
Michael
Franz-Peter - #53.1.1 - 06.05.2010 16:58 - (Antwort)
Welche großen Fische springen denn auf den Zug? Das würde mich auch mal interessieren. Was die Magento Macher da so von sich geben, so steht auf der aktuellen Seite, dass etwas über 50 000 Shop Besitzer das System nutzen ist doch Marketinggeschrei. Wenn sich jemand Magento herunterlädt bzw. ein Update herunterlädt, dann wird das wohl bei den Downloads auch mitgezählt. Und was mit den 25 Milliarden in Transaktionen gemeint ist, wissen wohl nur die Magento Macher selber. Oder legen die großen Fische gegenüber Magento jetzt ihre Bilanzen offen? Das Problem von Magento ist, egal um welches Update es sich handelt, immer noch der Produktimport (Data Flow) und die Performanceprobleme bei nicht Zend Servern. Warum bietet Mittwald Hosting den auch Hosting für Joomla oder Typo3 an, wenn Magento so ein Renner sein soll.
Wer einen Online-Shop mit CMS haben möchte, der kann auch die Gespanne Joomla mit Virtuemart oder Drupal mit Ubercart nehmen (funktioniert ohne Zend Server ausreichend schnell). Ich habe mich für Joomla mit Virtuemart entschieden und würde mal sagen, dass dies mit Magento gut mithalten kann. Wo genau soll der Vorteil von Magento gegenüber Joomla mit Virtuemart liegen. Und wenn die OScommerce mal weiterentwickelt würde und vielleicht ein zusätzlich ein CMS bekäme, wo genau sollte dann der Vorteil von Magento liegen?
Franz-Peter - #53.1.2 - 07.05.2010 10:40 - (Antwort)
bzgl. großer Webhoster,
die zugegeben flotte Demoseite dort läuft offensichtlich auf einem dedizierten Managed Server. Magento läuft darauf natürlich sehr flott mit den paar Demo Kategorien und Demo Produkten. Schöner wäre natürlich mal eine entsprechende Demo mit 600 Kategorien und 60 000 Produkten.
Olli - #53.2 - 28.05.2010 12:56 - (Antwort)
Seh ich genau so. Ich hatte Magento auch zu 1.0 getestet und dachte mir "toll - neue moderne Alternative zu xt:c". Ich habe tagelang getestet und an mir schon gezweifelt.
Gestern und heute habe ich wieder mal Magento getestet ... es geht schon los dass ich dieses System nicht Lokalisiert bekomme mit diesen Modulen die man installiert. Da kann irgend eine Scheiß Setup Klasse nicht gefunden werden. Im Forum findet man nichts dazu und hey ich fang nicht an mir den ganzen Code an zu tun bloß um heraus zu finden wie man diese beknackten Suchpfade ändert - das hat automatisch zu funktionieren.
Ich werde jetzt Oxid probieren. Mal sehen ob dieser Shop besser ist.
Mr. Foo - #53.2.1 - 28.05.2010 14:25 - (Antwort)
Die neue Community Edition ist cool - wir basteln gerade wieder einen Shop damit.
Olli - #53.2.1.1 - 28.05.2010 14:36 - (Antwort)
Dieses Efire ist aber auch nicht besonders angenehm. Ich will bloß das blöde Paypal haben und müsste mich dazu bei efire anmelden.
Mr.Foo - #53.2.1.1.1 - 28.05.2010 15:09 - (Antwort)
Mit eFire hab ich bis jetzt noch nichts zu tun gehabt.
Afaik gibt es aber auch die Möglichkeit ein Modul hierfür zu benutzen. Hierfür brauchst du kein eFire.
Olli - #53.2.1.1.1.1 - 28.05.2010 15:17 - (Antwort)
Kostet aber alles Knete
Es ist dumm wenn man eigentlich Features braucht aber ein viel zu geringes Budget hat.
Mr.Foo - #53.2.1.1.1.1.1 - 28.05.2010 15:56 - (Antwort)
Hmm,
bin sicher da wird es demnächst was auf Open Source Basis gebe.
Wenn die Module für die Commnunity Editon sind müssten die eigentlich freigegeben werden, da die CE als Lizenz die GPL hat.
Olli - #53.2.1.1.1.1.1.1 - 28.05.2010 16:03 - (Antwort)
Stimmt - naja ich probier jetzt noch FWP Shop und ZenCart aus - schaun wir mal. Oxid macht zumindest erstmal einen guten Eindruck.
Mr. Foo - #53.2.1.1.1.1.1.1.1 - 28.05.2010 18:15 - (Antwort)
Auf der Strasse erzählt man sich, dass VirtueMart auch ganz passabel sein soll.
Hab es aber selber noch nicht getestet...
Olli - #53.2.1.1.1.1.1.1.1.1 - 28.05.2010 18:18 - (Antwort)
Danke für den Tipp - das werde ich auch noch ausprobieren.
Franz-Peter - #53.2.1.1.1.1.1.1.1.2 - 28.05.2010 18:49 - (Antwort)
Ich nutze Virtuemart und bin ganz zufrieden damit. Allerdings ist VirtueMart, im Gegensatz zu Oxid oder Magento kein Shopping Cart, sondern eine Joomla Shop Komponente. Vorteil: Joomla ist ein leistungsfähiges CMS, das die CMS Versuche von Magento weit in den Schatten stellt.
Olli - #53.2.2 - 28.06.2010 13:14 - (Antwort)
Bin jetzt übrigens bei XTC:Modified gelandet. Shop ist einfach und schnell aufzusetzen und das Layout anzupassen. Alles läuft hinlänglich stabil. Für einen einfachen Shop ist das Ding schon klasse. Bei komplexeren Anforderungen muss ich noch erfahrungen sammeln
Christian - #54 - 27.06.2010 21:12 - (Antwort)
nach 34 installierten Magento Shops, unzähligen Stunden mit sinnlosem Code lesen und unzufriedenen Kunden, die einfach nicht verstehen, dass bei Magento so vieles nicht geht das eigentlich selbstverständlich sein sollte, kann ich mich dem Autor nur anschliessen.
Wir sind mittlerweile Magento Profis und helfen so vielen anderen bei Problemen, dass wir wirklich dringend darauf aufmerksam machen möchten, dass Magento sich super vermarket und das System mit Sicherheit viel bietet. Nur, es gibt zu wenig Informationen zu Magento anhand derer man lernen könnte die Möglichkeiten auszuschöpfen.
In einer Zeit in der Kunden innerhalb kürzester Zeit einen stabilen Shop benötigen der Pflegeleicht ist, muss Magento noch viel Basisarbeit leisten um nicht am Ende "Baden" zu gehen.
Der gute Oxid oder XT und auch VirtueMart, sind gute Alternativen die viel Spass machen.
Christian
Franz-Peter Scherer - #54.1 - 29.06.2010 12:01 - (Antwort)
Was bei Magento herausragt ist die Backend Funktionalität, wo man Bedingungen definieren kann. Also beispielsweise: Wenn Kunde xyz Lieferadresse in Deutschland hat und mit Bezahlmethode xyz bezahlt, dann benutze Versandmodul xyz und gewähre einen Rabatt von xx%. Eine solche Funktionalität bietet kein anderes Shopsystem.
Das Problem von Magento ist schlicht, dass der cron import, dank InnoDB, direkt in die Datenbank weit schwieriger ist, als mit den Shopsystemen ohne InnoDB. Der Import von Produkten ist generell die Achillesferse von Magento. Cron Scripts wie für oscommerce oder xtcommerce und andere Shop Systeme existieren für Magento bis heute nicht oder sind schlichtweg viel zu teuer. Ich hatte auch mal mit Magento geliebäugelt, der Preis für ein automatisches Import Tool von fast 3000 Euro war dann aber doch des Guten zu viel, zumal man noch relativ viel Geld zusätzlich investieren muss, um ein ordentliches Design etc. zu haben. Layoutanpassungen sind bei Magento nämlich nur was für absolute Profis, zu denen ich mich nicht zähle. Virtuemart ist sicherlich für sich gesehen der Funktionalität von Magento unterlegen, profitiert aber davon, dass es mit Joomla zusammenspielt.
Markus René Einicher - #55 - 01.07.2010 13:29 - (Antwort)
Ich kann hier jedes Argument doppelt unterstreichen, beiß mich seit zwei Wochen durch und finds extrem frustrierend.
An sich is der Shop geil, das Backend beeindruckend aber als jemand der das System anpassen soll bist hoffnungslos verloren.
Klaus - #56 - 02.07.2010 17:20 - (Antwort)
Hallo, bin dabei mich für eine shop lösung zu entscheiden, hatte eigentlich gedacht das Magento zukunftssicher ist und auch bei steigendem Umsatz keine Wünsche offen lässt. also die beste Lösung für mich ist da ich mich sowieso rein arbeiten muss, das Budget ist momentan noch recht klein doch es ist potenzial da. das mit der Gestaltung habe ich auch schon gemerkt da ist Joomla mit VirtueMart einfacher und auch das mit dem Forum kann ich unterstreichen viele fragen laufen ins lehre oder werden nur ungenügend beantwortet was ich von z.b. Joomla ganz anders kenne da läuft das bald besser und schneller als bei einer Bezahlhotline! eine großes Dankeschön an dieser stelle. was sagt ihr habt ihr Empfehlungen Anregungen.
was denkt ihr über die Zukunft von Magento?
Danke
christian - #56.1 - 03.07.2010 14:32 - (Antwort)
Magento hat natürlich Zukunft, es ist eher so dass Magento der Zeit voraus ist und die meisten Firmen mit dem Handling überfordert sind und die Kosten scheuen die mit Magento nun mal zusammenhängen. Denn wer so einen Shop ordentlich betreiben will braucht hier ein erfahrenes Magento Team.
Ich denke, wir haben ja auch schon dutzende Magento Shops erstellt davon einige die über 1 Mio. Umsatz machen, Magento selbst ist nicht das Problem, sondern die Mutterfirma von Magento, denn diese ist dafür verantwortlich, dass zu wenig Informationen über Magento am Markt erhältlich sind.
Fazit: Magento wird seinen Weg machen, allerdings werden noch sehr viele Änderungen notwendig sein.
Franz-Peter - #56.2 - 05.07.2010 11:00 - (Antwort)
Magento hat seine Zukunft sicher da, wo es auf gute Produktpräsentation ankommt, das Produktsortiment auf wenige Kategorien beschränkt ist und lediglich eine überschaubare Produktanzahl im Katalog ist. Wenn es sich um Mode oder eine sonstige Produktpalette handelt, die lediglich saisonal gewechselt wird, so mag Magento sinnvoll sein (Mode, Möbel usf.).
Solange der Produktimport so funktioniert, wie das jetzt der Fall ist, wird sich daran auch nichts ändern. Für große Produktmengen ist der CSV Import über das API einfach nicht geeignet. Das geschieht normalerweise direkt über die Datenbank. Mir ist für Magento eine solche Lösung zu akzeptablen Preisen nicht bekannt.
derGast - #56.2.1 - 05.08.2010 12:44 - (Antwort)
So, ich habe mir mal den ganzen Thread gegeben und finde Ihn mehr als spannend.
Zwischen den extremen "ganz grosser Dreck" und "beste von Welt" gibt es nur immer wieder verschiedene Nuancen von Meinungen.
Allerdings sind es dann doch enige Kernprobleme:
Der Threadstarter ist überzeugter Oxidler und auch nach eigenen Aussagen nicht mit der nun aktuellen 1.4.x vertraut
Franz-Peter z.B. hat einen Schwachpunkt mit dem Handling der Produktdaten hervorgearbeitet.
Performance und Ausrichtung ("Klein"Kunde bin, der nur wenig Artikel verkauft und nur ein günstiges Hostingpackage erwebe gegen den Mittelständler, der zB seine Warenwirtschaft prima andockt, und dem auch ein teurerer Server kein Problem macht)
Einige Bugs tauchen neu auf, einige sind behoben, manche sollten schon lange behoben sein, sind es aber anscheinend nicht (Rabatt - Rundungsfehler, Übergabe an PayPal, Rundungsfehler dort), resp tauchen dann doch in tieferen ebenen auf oder sind nur mit seltsamen Workarounds zu handeln.
Meine Frage (als PM und nicht ITler) wäre dann eher, wieviel von den angesprochenen Punkten seit Start behoben oder eben nicht mehr vorhanden sind. Ich denke, dass würde diesem Post auch einen erhöhten Mehrwert geben.
Mathias - #57 - 30.07.2010 16:08 - (Antwort)
Interessant wären mal echte Performance Messwerte für die gängigsten Shopsysteme in Abhänigkeit zur Anzahl der verwalteten Produkte, Attribute und Kategorien. Kennt jemand eine Webseite die sich damit mal beschäftigt hat?
Frank - #58 - 10.08.2010 10:13 - (Antwort)
Interessant finde ich generell die Interpretationsweise der Wort Kombination "Open Source" vieler Leute.
Die bisherige Definition die man hier ließt: ANDERE investieren Ihre Zeit und Arbeitskraft, und ich will es einfach kostenlos als Grundlage haben, um damit Geld und meinen Lebensunterhalt verdienen zu können. Und wenn jemand, der eine Extension mühevoll programmiert hat und jene funktioniert nicht sofort wie man sich das vorstellt, dann wird erst einmal kräftig in den Foren rum-"geflamet", um somit erst einmal einen Autoren zu diskreditieren, seine Investition von Zeit und Arbeitskraft erst mal im ersten Beitrag nicht zu würdigen und zeitgleich seine eigene Unfähigkeit nebst Unwissenheit als Anwender schriftlich zu dokumentieren. Natürlich erwartet man dann als Anwender kostenlosen INDUVIDUELLEN Support für sein eigenes Projekt und das natürlich am besten gleich Zeitgleich während man am eigenen Projekt arbeitet. Wenn die zeitliche Abfolge mit dem Supportanspruch, den der Anwender als Grundlage für den Nutzen oder Oopen Source Variante vorraussetzt, nicht passt, wird noch mal geflamet bis es passt. Ist ja schließlich im Sinne von Open Source.
Wenn alle, welche hier Magento so negativ anprangern, doch so schlaue Kerlchen sind und doch alles besser wissen, warum müssen jene erst auf Open Source Anwendungen zurück greifen und programmieren sich nicht ihr eigenes System nach ihren Vorstellungen?
Was meint ihr wohl, warum es eine Open Source für lau und Enterprise Versionen für ~ 3.000 und 13.000 USD jährlich gibt? Ihr wollt nicht soviel bezahlen? DAnn schraubt eure Ansprüche zurück und setzt euch selber hin und erstellt bei Problemen eure eigenen Lösungen. Und nicht vergessen: Anschließend Lösungsvorschlag veröffentlichen und sich daran erfreuen, für wie dämlich man anschließend dahin gestellt wird.
Und nun flamet weiter ... Für meinen Teil benutze ich einen eigenen Rootserver aktuell Magento 1.4.1 und betreibe damit problemlos 5 Multishop's wo keiner inhaltlich identisch ist, über eine Administration und wo Mitbewerber mich frage, wie ich das alles mache und warum meine Shop's schneller arbeiten als ihre. Was will ich mehr für Open Source?
scrieler - #58.1 - 25.08.2010 14:27 - (Antwort)
Ich habe jetzt nicht jeden Beitrag dieser Seite gelesen, aber Deiner gefällt mir am besten... =)
U are welcome in freenode #magento-de ! =)
Christian - #58.2 - 25.08.2010 16:08 - (Antwort)
Wenn Du Magento seit Jahren schon benutzt, also nicht erst seit der 1.4.1 Version, dann solltest du eigentlich die hier geschilderten Probleme und Ansichten anders bewerten.
Deine Vorstellung zu Open Source muss ich korrigieren, denn z.B. im Fall von Magento hat die Mutterfirma selbst den größten Nutzen aus dem Open Source Projekt, denn sie erhält Bug-Repairs und wichtige Info´s Gratis geliefert. Es ist also nicht ganz so, dass hier der Vorteil nur beim Magento Nutzer liegt.
Ich stimme Dir allerdings in einem Punkt voll und ganz zu, nämlich wenn Leute hart erarbeitete Extensions kritisieren anstatt froh zu sein, dass es diese überhaupt kostenlos gibt.
Am Rande, die Enterprise Edition überzeugt auch nicht wirklich, da sollte mehr drin sein ![]()
Es gibt keine wirkliche perfekte E-Commerce Software, leider begreifen dies die Wenigsten.
Magento ist und bleibt für Anfänger oder Leute die mal schnell nen Shop machen wollen ungeeignet.
CR

Aufgenommen: Okt 06, 19:54
Aufgenommen: Jul 02, 10:33